auftragsflaute meistern

Auftragsflaute? Mit diesen 3 Schritten entwickelst du schnell ein passendes Angebot für neue Kunden

Sobald die Gesellschaft von einer Krise heimgesucht wird, kann es für Selbstständige schwierig werden. Denn plötzlich ist sie da: die Auftragsflaute.

Letzte Woche hast du vielleicht noch einige neue Aufträge entgegennehmen können. Doch in dieser Woche ist plötzlich das Gegenteil der Fall: deine Kunden ziehen ihre Aufträge wieder zurück oder sagen sie ab.

Für Selbstständige, die nicht schon länger vorgesorgt haben, kann eine längere Auftragsflaute schnell existenzbedrohende Ausmaße annehmen.

In über 5 Jahren habe ich schon einige Auftragsflauten erleben müssen. Entweder aufgrund äußerer Umstände und Veränderungen oder aufgrund meines eigenen Verschuldens.

Auf jeden Fall habe ich aus jeder Auftragsflaute etwas für meine Selbstständigkeit gelernt.

Deshalb möchte ich dir heute vermitteln, was du während einer Auftragsflaute für dein Business tun kannst, um den Umsatz wieder anzukurbeln.

Halte dein Notizbuch und einen Stift bereit, du bekommst nämlich auch direkt To Dos von mir aufgetragen :-)

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1. Bewahre einen kühlen Kopf

Eine Auftragsflaute kann aus vielen verschiedenen Gründen eintreten.

Vielleicht bist du Business-Fotografin und hast dir das Bein gebrochen.

Plötzlich kannst du 4–6 Wochen nicht mehr das Haus verlassen, geschweige denn mit dem Auto zu Kundenterminen fahren.

Oder du bist Texter. Und du brichst dir einen Arm.

Plötzlich kannst du einen Monat lang nicht mehr die Tastatur deines Computers bedienen.

Oder das ganze Land wird plötzlich durch eine Krise gebeutelt, unter der Gesellschaft und Wirtschaft leiden.

Egal, aus welchen Gründen eine Auftragsflaute entsteht – du solltest jetzt unbedingt eine Sache tun: einen kühlen Kopf bewahren.

Gehe mit Strategie an die Neukundengewinnung heran

Wenn du eine gute Arbeit leistest, wovon ich ausgehe, dann wird eine Auftragsflaute eher durch Probleme oder Krisen verursacht.

Das heißt, dein Umfeld, deine potenziellen Kunden oder die ganze Wirtschaft ist durch ein bestimmtes Problem aus den Fugen geraten.

Also begehe nicht den Fehler und stecke jetzt genauso den Kopf in den Sand oder renne planlos herum wie ein kopfloses Huhn.

Sondern halte inne. Lass die Herausforderung auf dich wirken.

Und überlege dir konzentriert, was du jetzt für wen und wie tun kannst, um deine Auftragsflaute zu meistern.

2. Überlege dir, was deine (potenziellen) Kunden gerade wirklich brauchen

Bitte vertrau mir, es ist jetzt ganz wichtig, dass du wirklich in dich kehrst und konzentriert überlegst.

Stelle dir dabei folgende Fragen

  1. 1
    Was ist genau das aktuelle Problem für meine potenziellen Kunden, weshalb bei mir eine Auftragsflaute entstanden ist?
  2. 2
    Welche negativen Auswirkungen bringt dieses Problem für oben genannte Menschen mit sich?
  3. 3
    Wie kann ich nun mit meinen Produkten oder meiner Dienstleistung meinen potenziellen Kunden gezielt bei diesen negativen Auswirkungen helfen?

Nimm die aktuelle Situation als Beispiel

Ich kann dir das Ganze am aktuellen Beispiel erklären:

Momentan herrscht auf der Welt und in Deutschland die Corona-Krise.

Das hat bereits jetzt große Auswirkungen auf die Gesellschaft und die Wirtschaft.

Veranstaltungen sind abgesagt, Geschäfte müssen schließen.

Dadurch entsteht natürlich ein ganzer Rattenschwanz.

Wenn zum Beispiel Veranstalter keine Events mehr durchführen dürfen, dann wirkt sich das auf deren Partner – wie zum Beispiel den gebuchten Fotografen – aus: dem Fotografen werden die Aufträge abgesagt.

Wenn Geschäfte schließen, haben sie keine Kunden und damit keinen Umsatz mehr. Das heißt Zulieferer wie Lebensmittelhersteller oder Lebensmittelerzeuger haben plötzlich auch keine Aufträge mehr, weil keiner mehr Waren bei ihnen bestellt.

Das kannst du nun beliebig so fortsetzen.

Also habe ich mir für mich und mein Business das Folgende überlegt

Natürlich zieht sich dieser Rattenschwanz auch bis zu mir hindurch.

Denn der Fotograf sagt mir zum Beispiel das geplante Website-Projekt ab, weil er jetzt natürlich nicht genug Umsatz dafür hat.

Deshalb habe ich mir die Frage gestellt, wie ich momentan meinen Kunden und potenziellen Kunden am besten helfen kann.

Die Antwort lautet: ich zeige ihnen, wie sie Auftragsflauten dafür nutzen, um schnell ein Angebot für neue Kunden zu entwickeln!

Überlege dir ein passendes Angebot für neue Kunden

Und genau das solltest du jetzt in deiner Auftragsflaute auch tun. Setze dich hin und überlege dir, WAS genau deine (potenziellen) Kunden WIRKLICH von dir brauchen.

Stelle dir dabei diese Fragen

  1. 1
    Mit welchen Herausforderungen kämpfen meine (potenziellen) Kunden gerade?
  2. 2
    Welche konkreten Probleme haben sie?
  3. 3
    Welche dieser Probleme kann ich mit meinen vorhandenen Produkten oder meiner Dienstleistung lösen?
  4. 4
    Oder welche Produkte oder Dienstleistungen kann ich sonst schnell entwickeln?

Überlege dir ein einziges Angebot, was du jetzt verkaufen kannst.

Fokussiere dich wirklich auf eine einzige Sache oder ein einziges Produkt.

Denn sonst wird dein Marketing später viel zu ungenau und du wirst so schnell niemanden von deinem Angebot überzeugen können.

Du musst jetzt glasklar denken. Unabhängig von deinen sonstigen Angeboten – was brauchen deine potenziellen Kunden just in diesem Moment?

Dein To Do #1: 

Schreibe deine Antworten auf die oben genannten Fragen auf und entwickle daraus ein Angebot, was du schnell verkaufen kannst.

3. Bewirb dein Angebot mit Content-Marketing

Du hast dir ein passendes Angebot überlegt? Dann zeige ich dir jetzt, wie du es nun unter die Leute bringst.

3.1 Lege ein Ziel fest

Bevor du jetzt wild anfängst, Google Ads zu schalten oder hunderte Flyer drucken zu lassen gilt wieder: halte inne und überlege!

Denn es gibt eine sehr wichtige Frage, die du dir jetzt überlegen musst. Die Frage lautet: Welches Ziel willst du jetzt erreichen?

Schon klar, Umsatz machen, wirst du jetzt sagen Das meine ich aber nicht, das kommt erst im letzten Schritt.

Sondern ich meine, dass du dir jetzt ein strategisches Ziel überlegen musst, bevor du mit deinem Content-Marketing beginnst.

Mögliche Ziele können sein:

  • Kontaktanfragen über Kontaktformular auf der Website bekommen
  • E-Mail-Liste deines Newsletters aufbauen
  • Mehr Besucher in deinem Onlineshop

Je nachdem, welches Ziel du verfolgst, musst du auch deine Content-Marketing-Aktivitäten darauf ausrichten und strategisch sinnvoll nutzen.

Dein To Do #2:

Überlege dir, was du jetzt mit deinem Content-Marketing erreichen willst und schreibe dir dieses Ziel auf. Ich empfehle dir übrigens, immer nur dieses eine Ziel zu verfolgen: eine E-Mail-Liste aufzubauen. Lies weiter, dann sage ich dir den Grund dafür.

3.2 Wecke Aufmerksamkeit und baue Vertrauen auf mit Social Media

Social Media dient uns dazu, Reichweite zu generieren und Aufmerksamkeit zu wecken. Und auch, um Vertrauen zu übermitteln.

Das heißt, auf Facebook oder Instagram veröffentlichst du jetzt keine Verkaufs-Beiträge, nein, nein!

Sowas geht schon, aber das solltest du wirklich nur machen, wenn du weißt, was du tust.

Sonst sind deine Fans und Follower schneller wieder weg, als du „Verkaufen“ sagen kannst.

Überlege dir wertvollen und hilfreichen Content, der zu deinem Angebot, das du später verkaufen willst, passt.

Und zwar ohne, dass du in den Beiträgen über dein Angebot sprichst!

Das Ziel deiner Social-Media-Aktivitäten soll sein, Reichweite zu generieren, potenzielle Kunden damit auf dich aufmerksam zu machen und Vertrauen zu übermitteln.

Wenn du das gut machst, werden sie irgendwann von ganz alleine auf deine Website oder deinen Blog klicken, weil sie einfach mehr von dir wissen möchten.

3.3 Präsentiere dich auf deinem Blog als Experte 

Dein Blog ist dafür da, um dich als Experte zu positionieren. Das heißt, hier kannst du zeigen, was du alles weißt.

Auf deinem Blog veröffentlichst du am besten umfangreiche Beiträge, die ein Thema ausführlich erklären.

Wenn dein Ziel aus deinem To Do #2 zum Beispiel ist, mehr E-Mail-Abonnenten zu gewinnen, dann solltest du an das Ende jedes Blogbeitrages ein E-Mail-Formular einfügen.

Schreibe als Call to Action nicht einfach nur „Melde dich zu meinem Newsletter an!“, sondern besser etwas wie „Du hast Lust auf monatliche Tipps vom Experten? Na, dann los, melde dich hier an!

Wenn du aber das Ziel verfolgst, neue Kontaktanfragen zu bekommen oder mehr Besucher auf deinen Online-Shop zu leiten, kannst du in jedem Blogbeitrag einen passenden Hinweis dazu verfassen.

Aber ich kann dir gleich sagen, dass das verschenktes Potenzial ist.

Denn die wenigsten Besucher, die auf deinem Blog gelandet sind, werden direkt eine Kontaktanfrage stellen oder in deinem Shop einkaufen.

Befolge lieber den nächsten Schritt.

3.3 Verkaufe über deinen Newsletter

Deine E-Mail-Liste ist das wertvollste Gut, was du besitzt. Denn jemand der in deiner E-Mail-Liste landet, ist schon so überzeugt von dir, dass er früher oder später bereit sein wird, bei dir zu kaufen.

Deshalb nutzt du dein E-Mail-Marketing für den Verkauf deines Angebotes.

Aber hier gibt es sehr viele Regeln zu beachten.

Die wichtigsten 3 Regeln im E-Mail-Marketing lauten

  1. 1
    Verkaufe deine E-Mail-Abonnenten nicht für dumm, indem du versuchst, ihnen etwas aufzuzwingen
  2. 2
    Liefere mit deinem Newsletter regelmäßig wertvollen Content
  3. 3
    Streue zwischen deine Newsletter-E-Mails Verkaufs-E-Mails und biete dort direkt dein Angebot an

Fazit

Egal, aus welchem Grund du unter einer Auftragsflaute leidest – das Wichtigste ist jetzt, nicht den Kopf in den Sand zu stecken.

Nutze die Zeit dafür, dir ein passendes Angebot zu überlegen und mit Content-Marketing zu bewerben.

Content-Marketing ist extrem effektiv, weil du damit das Vertrauen von anderen Menschen gewinnen kannst. Menschen, die dann bei dir kaufen werden.

Aber Content-Marketing benötigt besonders am Anfang erstmal Arbeit.

Deshalb kannst du Auftragsflauten effektiv nutzen, um mit Content-Marketing zu beginnen oder es zu festigen. 

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