Sollte ich als Selbstständiger Blogger werden? | Jana Diebold
solltest du blogger werden

Sollte ich als Selbstständiger Blogger werden?

Diese Frage stellen sich früher oder später alle Selbstständigen, die ihr Online-Marketing selbst betreiben.

Hast du dich auch schon einmal gefragt, ob du dir einen Blog erstellen solltest?

Doch bisher ist das Thema Blog wie ein böhmisches Dorf für dich?

Wahrscheinlich weißt du einfach nicht, warum du so viel Aufwand in die Erstellung eines Blogs und in das Schreiben vieler Blogbeiträge investieren solltest.

Ich zeige dir heute 4 Gründe, warum du als Selbstständiger unbedingt Blogger werden solltest.

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Grund 1: Mit einem Blog schaffst du Bewusstsein für dein Angebot

Der Hauptgrund, warum du Blogger werden solltest, ist (nein, nicht SEO): das Bewusstsein für das zu schaffen, was du verkaufst.

Jeder Artikel, den du schreibst, ist wie eine freundliche Interaktion zwischen dir (dem Verkäufer) und dem Leser (dem Käufer). Ein Blog bietet Menschen die Möglichkeit, deine Produkte oder deinen Service zu finden und letztendlich auch zu kaufen.

Und damit nicht genug: Blogartikel bieten dir die Möglichkeit, Social Shares (geteilte Inhalte über Social Media) auf deine Website zu lenken und so deine Reichweite zu erhöhen.

Grund 2: Suchmaschinenoptimierung (SEO): Google liebt Blogger

Mit dem Bewusstsein, dass du in der Öffentlichkeit schaffst, ergibt sich für dich die Möglichkeit, qualitative Backlinks zu sammeln (Links von anderen Websites auf deine Website).

Wenn du hochwertige Blogartikel erstellst, die auf deine Produkte oder deinen Service verweisen, werden Suchmaschinen sie bereitstellen und Leser werden darauf verlinken.

Grund 3: Über deinen Blog baust du eine Beziehung zu deinem Leser auf

Ein weiterer Vorteil der Sensibilisierung ist, dass du mit deinen Interessenten eine Beziehung eingehen kannst.

User haben eine Menge Auswahlmöglichkeiten an weiteren, ähnlichen Websites wie deiner.

Wenn du ihnen aber einen stetigen Strom nützlicher Artikel lieferst, kommen sie regelmäßig zu dir zurück. Ohne dass du viel Werbung betreiben musst.

Grund 4: Ein Blog steigert deinen Umsatz

Wenn du in deinen Blogartikeln Interesse, Begehren und eine Handlung provozierst, steigert das langfristig deinen Umsatz.

Mit der Kraft des Storytellings, kannst du in deinen Texten eine große Überzeugungskraft entfalten.

Eine Case Study (Fallstudie), ein Tipp oder sogar eine Anleitung können dein Produkt oder deinen Service in den Mittelpunkt rücken. Solche Formate geben deinem Angebot den richtigen Kontext, um einen potenziellen Kunden vom Kauf zu überzeugen.

Aber worüber soll ich Bloggen? 

Wenn du dich jetzt dazu entschieden haben solltest, Blogger zu werden, stelle ich dir nun 8 grundlegende Content-Formate vor, mit denen du deinen Blog nach und nach befüllen kannst.

1. Case Studies

Case Studies (Fallstudien) sind die schlagkräftigsten Geschichten, die du auf deinem Blog erzählen kannst. Sie handeln von Menschen (also von deinen Kunden!) und davon, wie dein Produkt oder dein Service ihnen geholfen hat.

Denke dabei an die Reise eines Helden: 

  • Wie war seine Situation am Anfang?
  • Was war seine Herausforderung, sein Ziel, sein Problem?
  • Wie hast du mit deinem Produkt oder deinem Service eine Lösung geschaffen?
  • Wie ist die Situation des Helden jetzt?

2. Beweise

Sehen ist Glauben. Also kann das Sehen, wie etwas funktioniert und eine Veränderung bewirkt, einen Skeptiker zum Fürsprecher machen.

Deshalb sind Vorher-Nachher-Formate so überzeugend. Insbesondere, wenn der Interessent eine Verbindung zu deinem Helden (also zu der Person, die Ergebnisse erzielt hat) spürt.

3. Produktankündigungen und Verkäufe

Die einfachste Art eines Blogartikels ist die Produktankündigung. Eine Produktankündigung teilt deinen Kunden und deinen potenziellen Kunden mit, dass etwas Neues zum Verkauf steht.

Gib in deiner Produkt- oder Serviceankündigung alle Vorteile und Funktionen an:

  • Preis
  • Für wen eignet sich das Produkt oder der Service?
  • Warum ist es eine gute Option?
  • Was soll der Leser als nächstes tun?

Möglicherweise baust du hier sogar kleine psychologische Trigger ein, um den Verkauf zu erhöhen: Verknappung oder zeitliche Begrenzung zum Beispiel.

4. Upgrades und Verbesserungen

Der Einführungstag eines neuen Produktes oder Services sollte nicht der einzige Tag sein, an dem du deine Leser mit Neuigkeiten versorgst.

Wann immer du ein Upgrade, eine Verbesserung, einen Zusatzservice oder eine andere positive Entwicklung anbietest, kannst du es deinen Lesern mitteilen.

Deine Bestandskunden, Neukunden und potenziellen Kunden sind an deinen Ankündigungen interessiert!

5. Kundenprofile

Kundenprofile helfen Menschen, sich mit deinem Angebot zu identifizieren.

Und Menschen sehen sich gerne in deinen Case Studies oder als Testimonial (Fürsprecher).

Wenn du also über unterschiedliche Kunden schreibst, kannst du neue Interessenten auf intelligente Art und Weise zeigen, dass deine aktuellen Kunden ihnen ähnlich sind.

So baust du Vertrauen und Zuversicht auf. Interessenten sehen, dass andere Menschen deine Produkte oder deinen Service kaufen und damit sehr zufrieden sind.

6. Tutorials

Besonders hilfreich ist es, zu demonstrieren, wie dein Angebot verwendet wird.

In Blogartikeln mit detaillierten Anleitungen ziehst du Leser an, die nach einer Lösung suchen. Zeige ihnen, wie gut dein Angebot zu ihren Bedürfnissen passt und dass du die Lösung hast.

7. Fotos

Zeige Fotos deiner Produkte in den Händen deiner Kunden! Oder zeige dich während deiner Arbeit mit dem Kunden. Wenn du eine Fotogalerie auf deiner Website, einen Instagram- oder Pinterest-Account hast, veröffentliche dort deine Bilder!

Wie passen den Menschen die Artikel, die sie in deinem Geschäft gekauft haben? Was machen sie mit deinen Produkten? Wie sieht dein Service in der Realität aus? Was würde neue Interessenten interessieren?

8. Wettbewerbe und Gewinnspiele

Um für dein Produkt oder deinen Service indirekt zu werben, eignen sich auch Wettbewerbe oder Gewinnspiele.

Verschenke etwas an einen glücklichen Leser und erzähle deinem gesamten Publikum von den Vorteilen deines Produktes.

Achtung: Für ein Gewinnspiel auf Facebook solltest du dir vorher unbedingt AGBs überlegen und dich rechtlich absichern!

Und für außerhalb deines blogs...

Neben diesen 8 Formaten kannst du auch außerhalb deines Blogs Content-Marketing betreiben:

  • Schreibe zum Beispiel einen Gastbeitrag
  • Oder ermutige deine Kunden, ihre eigenen Bewertungen auf Google oder in Facebook zu verfassen
  • Schenke Influencern deiner Branche hochwertiges Werbematerial und schreibe sie freundlich und ehrlich an, um Backlinks zu erhalten
  • Veröffentliche kleine Videos auf YouTube
  • Facebook, Instagram und Pinterest sind weitere Kanäle, die dir dabei helfen, die Vorteile deines Angebotes zu zeigen (anstatt nur darüber zu sprechen). Lies hierzu auch meinen Blogbeitrag Social Media Branding: so baust du deine Personenmarke über soziale Netzwerke auf – ein Experteninterview.
  • Trete Mitgliedsorganisationen bei
  • Frage deine Bestandskunden und Geschäftspartner, was sie benötigen und sich von dir wünschen würden

Fazit: Soll ich Blogger werden?

Du erkennst, meine Antwort auf deine Frage lautet: "Ja, du solltest als Selbstständiger Blogger werden!"

Content-Marketing ist mächtig. Gib deinen potenziellen Kunden mit einem Blog nützliche Ressourcen, die sie benötigen, um ein Geschäft mit dir zu machen.

Mit einem Blog kannst du sorgfältig geschriebene Artikel und Sequenzen verwenden, um Interessenten anzulocken und sie anschließend in neue Kunden zu verwandeln und deinen Umsatz zu steigern.

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