Einen wirklich wertvollen Blogpost schreiben in 6 Schritten

Von Jana

Du hast es dir schon lange vorgenommen.

An diesem Tag, ja genau heute, wirst du endlich deinen Blogpost schreiben.

Du hast dir extra keine anderen Aufgaben vorgenommen, damit du es heute endlich hinter dich bringen kannst.

Jetzt sitzt du vorm Computer, willst gerade so richtig in die Tasten hauen und – es passiert gar nichts?

Dein Cursor blinkt dich in erwartungsvoller Vorfreude. Doch die Worte kommen nicht in deinen Kopf. Das leere Blatt bleibt leer.

Du klappst verärgert den Laptop zu und denkst dir: „Diesen Mist kriege ich einfach nie hin“.

So, Schluss damit!

Ich zeige dir jetzt, wie du die Themen findest, die deine Zielgruppe tatsächlich interessieren, und wie du einen genialen Blogpost schreibst.

Warum dein Blogpost richtig gut sein muss

Du bist bestimmt nicht umsonst auf meinem Blog gelandet. Du interessierst dich für Content-Marketing und willst wissen, wie du online mehr Kunden gewinnen kannst. Wenn du dich schon etwas auf meiner Website und meinem Blog umgesehen hast, kennst du auch das Prinzip von Content-Marketing:

Mit Content-Marketing stellst du hilfreiche Inhalte im Internet zur Verfügung, baust damit deinen Expertenstatus auf, gewinnst das Vertrauen deiner Zielgruppe und verwandelst diese in Kunden.

Dabei ist es wichtig, deiner Zielgruppe die Informationen zu bieten, die sie sucht. Ein Blog ist dafür das optimale Mittel. Mit einem Blog stichst du aus der Vielzahl anderer Angebote heraus und lieferst deiner Zielgruppe wertvolle Informationen.

Wenn deine Zielgruppe bei dir die Informationen findet, die sie gerade braucht, bist du deinen Wettbewerbern weit voraus. Inhalte sind das A und O deines Blogs.

Und genau deshalb muss jeder deiner Blogposts einzigartig und wertvoll sein.

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1. Stelle dir eine Persona, ein fiktives Gegenüber, vor

Damit es dir leichter fällt, die folgenden Fragen zu beantworten, kannst du dir eine fiktive Person aus deiner Zielgruppe ausdenken.

Im Marketing spricht man hier von Personas. Das sind Nutzermodelle, die einzelne Personen aus einer Zielgruppe charakterisieren und diese vertreten.

Um eine Persona zu entwerfen, stattest du deine fiktive Zielperson mit einem Namen, einem Gesicht, einer Funktion und einem Werdegang aus. Deine Persona hat echte Ziele und Verhaltensweisen, Hobbys und Erwartungen.

Den genauen Unterschied zwischen einer Zielgruppe und einer Persona kannst du auf Hubspot nachlesen.

2. Denke den Nutzen für deine Persona voraus

Content-Marketing will Zielpersonen genau verstehen, um dann die genau passenden Inhalte bereitzustellen.

Um herauszufinden, welche Informationen deine Persona und deine Zielgruppe gerade benötigt, musst du ein paar Fragen stellen. Das Ziel ist es, eine Sammlung an Aussagen und Begriffen zu erhalten, die du später in deinem Blogpost verwendest. Genauer gesagt: eine Sammlung an Problemen deiner Zielgruppe.

Stelle dir in Bezug auf dein Produkt oder dein Angebot diese Fragen:

  1. In welcher Situation befindet sich meine Persona gerade?
  2. Welche Schwierigkeiten hat sie und welche Fragen ergeben sich daraus?
  3. Welche Probleme hat meine Persona tatsächlich?
  4. Welche Hoffnungen und Ziele verfolgt sie?

3. Verstehe die Ausgangsituation deiner Persona

Nehmen wir an, du bist Florist oder Floristin und Kräuter sind dein Kerngebiet. Du besitzt eine umfassende Expertise und ausgewählte, hochwertige Utensilien und Samen für den perfekten Kräutergarten. Dieses Wissen möchtest du nun in einem oder mehreren Blogposts deutlich machen.

Dann wäre deine Persona zum Beispiel eine angestellte Frau, Mitte 50. Wir geben ihr den Namen Ulrike. Ulrike arbeitet in Teilzeit und lebt in einem kleinen Häuschen am Stadtrand. Ihre Kinder sind schon ausgezogen und als Mitbewohnerin hat sie nun eine Katze.

Ulrike hat sich schon immer für Pflanzen interessiert. Ganz besonders für Kräuter. Ulrike ist auf dem Land aufgewachsen und ihre Mutter hatte ein umfassendes Wissen über Kräuter und Heilpflanzen – wodurch sie Ulrikes Interesse daran begründete.

Ulrike möchte jetzt, da sie endlich die Zeit dazu hat, einen eigenen Kräutergarten anlegen. Vorher möchte sie sich aber unbedingt auf den neuesten Stand des Wissens bringen, um nichts falsch zu machen.

Fragen, die sich Ulrike jetzt stellen könnte, wären zum Beispiel:

  1. Wie wähle ich die richtigen Kräuter aus?
  2. Woher bekomme ich die Kräutersamen?
  3. Welches ist der richtige Boden zum Kräuter anpflanzen?
  4. Wie gieße ich Kräuter richtig?
  5. Wie dünge ich sie richtig?
  6. Muss ich Kräuter stutzen?
  7. Welcher Pflanzenschutz kommt infrage, der nicht schädlich für meine Katze ist?

4. Welche Probleme ergeben sich daraus?

Von diesen Fragen ausgehend, kannst du nun eine Reihe an Problemen definieren, vor denen Ulrike steht:

  1. Kräuter könnten eingehen
  2. Der bestehende Boden ihres Gartens könnte ungeeignet für Kräuteranbau sein
  3. Der Garten könnte zu schattig/zu sonnig sein
  4. Es gibt verschiedenen Meinungen darüber, mit welchen Kräutern man einen
  5. Kräutergarten anlegen sollte. Wem soll sie glauben?
  6. Sie könnte die Kräuter falsch beschneiden und dadurch ruinieren
  7. Die Kräuter könnten von Schädlingen befallen werden

Jetzt haben wir schon ein ziemlich umfassendes Bild darüber, was Ulrike so umtreibt. Doch wir wollen uns auch ihre positiven Erwartungen ansehen, um das Bild abzurunden.

5. Beachte die Wünsche deiner Persona

In diesem Teil sammeln wir Ideen darüber, was sich Ulrike wünschen und erträumen könnte. Übrigens: das ist nicht immer nur eine Umkehrung der Probleme!

Eine erste Sammlung über Ulrikes Wünsche könnte so aussehen:

  1. Den Sommer über prächtige Farben im Garten haben
  2. Betörender Kräuterduft, wenn sie im Garten sitzt
  3. Produkte aus ihren Kräutern, die sie verschenken kann (z. B. Tee)
  4. Austausch mit und Anerkennung von anderen Interessierten
  5. Einen Blickfang für die Nachbarn und ihre Familie schaffen
  6. Ihren Kindern oder Enkeln ihr Wissen über Heilkräuter weiterzugeben

Du erkennst, wie einfach es ist, die richtigen Themen für dein Content-Marketing zu sammeln, oder? Die Liste könntest du beliebig fortsetzen, doch wir machen uns jetzt an die Überschrift.

6. Formuliere die richtige Überschrift

Um eine fesselnde Überschrift für deine Texte zu finden, musst du nur die Erwartungen und Probleme aus deiner Analyse gegenüberstellen.

Im Sinne von unserer Ulrike könnten das folgende mögliche Überschriften sein:

  1. 3 häufige Gründe für einen missglückten Kräutergarten und wie du sie vermeidest
  2. Warum Kräuterzüchter scheitern: die größten Fehler und wie du einen prächtigen Kräutergarten anlegst
  3. Schädlinge und andere Pflanzenfeinde: so erhältst du deine Kräuter gesund und erfreust dich und deine Liebsten
  4. Kräuterprodukte aus dem eigenen Garten: 10 Tipps, um tolle Geschenke für die Familie herzustellen

Fazit

Damit Content-Marketing funktioniert, musst du herausfinden, welche Probleme deine Zielgruppe hat und diese auch ansprechen. Nur wenn deine Inhalte tatsächlich eine Lösung für ein Problem darstellen, werden sie von deiner Zielgruppe konsumiert.

Mit so einer konkreten Ausarbeitung des Nutzerversprechens, wie ich sie dir heute gezeigt habe, kannst du sowohl deine Themenplanung für deinen Blog entwerfen, als auch einzelne Blogposts damit schreiben.

Wie immer gilt: habe keine Angst vorm Content-Marketing-Ungetüm. Fang einfach damit an, genialen Content zu produzieren. Jetzt weißt du, wie du das machst

Kennst du noch andere Methoden, um Blogposts zu schreiben, der deiner Zielgruppe wirklich weiterhilft?


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