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Wie du in 7 einfachen Schritten deine Content-Marketing-Strategie entwickelst

Content-Marketing ist ein Konzept mit unglaublich viel Potenzial.

Besonders für Selbstständige und Unternehmer ist Content-Marketing die perfekte Möglichkeit, um erfolgreich Werbung zu machen. Und zwar ohne dabei laut zu schreien, aufdringlich zu sein oder Unmengen von Geld für Anzeigen ausgeben zu müssen.

Denn im Content-Marketing zählt besonders eines: wertvolle, hilfreiche und fast immer kostenfreie Inhalte. Und die kann jeder erstellen.

Damit deine wertvollen und hilfreichen Inhalte jedoch auch die richtigen Menschen erreichen, brauchst du eine Content-Marketing-Strategie.

Denn ohne Content-Marketing-Strategie wirst du auf Dauer nur Zeit und Mühe verschwenden.

Was ist Content-Marketing? 

Content-Marketing ist ein Marketingansatz, bei dem die Erstellung und Verbreitung von qualitativ hochwertigen Inhalten im Vordergrund steht.

Denn Menschen werden eher bei dir kaufen, wenn du ihnen konsistent wertvolle und relevante Informationen lieferst.

Im Content-Marketing versuchst du also nicht, jemanden dazu zu überreden, bei dir zu kaufen.

Sondern du stellst kostenfrei Informationen zur Verfügung, die deinem potenziellen Kunden dabei helfen, ein Problem zu lösen, das mit deinem Produkt oder deiner Dienstleistung behoben werden kann.

Was bedeutet Content-Marketing-Strategie?

Um dir nun besser deutlich zu machen, warum du eine Content-Marketing-Strategie brauchst, will ich dir das Ganze bildlich erklären.

Content-Marketing ist ein Werkzeug, das du einsetzt, um damit ein Ergebnis zu erzielen.

Deshalb kannst du dir vorstellen, Content-Marketing wäre eine Gießkanne.

Und dein hilfreicher und wertvoller Content wäre das Wasser in der Gießkanne.

Deine potenziellen Kunden sind kleine Samen, die unbedingt größer werden und wachsen wollen :-)

Mit dem Wasser (deinem Content) hilfst du den Samen (deinen potenziellen Kunden) dabei, ein Problem zu lösen (zu wachsen).

Aber nun kannst du ja nicht einfach hingehen und die kleinen Samen mit einem riesigen Schwung Wasser aus der Gießkanne übergießen. Denn dann knicken sie ab und gehen kaputt.

Um das wertvolle Wasser aus der Gießkanne richtig bei den Samen ankommen zu lassen, brauchst du also einen Gießkannenaufsatz.

Er sorgt dafür, dass das Wasser genau in der richtigen Menge bei den kleinen Samen ankommt und sie so immer größer werden können.

Der Gießkannenaufsatz ist deine Content-Marketing-Strategie.

Verstanden, was ich damit sagen will?

Dein Content-Marketing kann nur mit einer Strategie die richtigen Menschen erreichen. Sonst verpufft dein Content einfach ungehört im Nirgendwo oder verschreckt deine potenziellen Kunden sogar. Und du verlierst dabei nur, anstatt etwas zu gewinnen.

Also: lass uns deine Content-Marketing-Strategie nun in 7 einfachen Schritten festlegen.

7 Schritte zu deiner erfolgreichen Content-Marketing-Strategie

1. Lege dein SMART-Ziel fest

Eine Strategie braucht immer ein Ziel, das sie erreichen will. Deshalb musst du dir überlegen, was du mit deinem Content-Marketing erreichen willst.

Das können mehrere Ziele sein, und sie können sich auch immer wieder verändern.

Nur empfehle ich dir für den Anfang, erstmal nur ein Ziel festzulegen, zu verfolgen und dann den Erfolg zu genießen, wenn du es erreicht hast.

Anschließend kannst du dich an das nächste Ziel heranwagen.

Deine Ziele sollten SMART-Ziele sein.

SMART steht für:

  • Spezifisch
  • Messbar
  • Ausführbar
  • Relevant
  • Terminierbar

Beispiele für SMART-Ziele:

  • „Ich will innerhalb von 3 Monaten mein Suchmaschinenranking so verbessern, dass ich zu Keyword XY auf der ersten Seite von Google platziert werde.“
  • „Ich will innerhalb von 2 Monaten 1.000 E-Mail-Abonnenten generieren.“
  • „Ich will meinen Umsatz in einem bestimmten Marktsegment in den nächsten 4 Wochen um 25 % steigern."

2. Identifiziere deine Leistungsindikatoren (KPI)

Um später messen zu können, ob du deine Ziele erreicht hast, brauchst du Kennzahlen bzw. Leistungsindikatoren (Key Performance Indicator = KPI) dafür.

Beispiele für Leistungsindikatoren:

  • Einzigartige Seitenaufrufe deiner Website
  • Anzahl der Downloads deines Freebies (Geschenk für deine neuen E-Mail-Abonnenten)
  • Nettoumsatz

3. Wähle dein Publikum und deine Kanäle aus

Zu einer guten Content-Marketing-Strategie gehört auch ein klar definiertes Zielpublikum.

Denn du versuchst nicht, alle zu erreichen! ;-)

Deine wertvollen Inhalte sind nur für die Personen von Bedeutung, die am wahrscheinlichsten dein Produkt oder deine Dienstleistung kaufen.

Überlege dir, wer dein potenzieller Kunde ist

Du musst also wissen, wer dein potenzieller Kunde ist.

Überlege dir ...

  • was dein potenzieller Kunde arbeitet und wie sein Arbeitsalltag aussieht,
  • wie er aussieht, wie alt er ist, welche Hobbys er hat und wie sein Privatleben aussieht,
  • mit welchen Problemen und Herausforderungen er zu kämpfen hat, die du mit deinem Produkt oder deiner Dienstleistung beheben kannst.

Welche Kanäle kannst du benutzen?

Wenn du weißt, wer dein potenzieller Kunde ist, solltest du dir überlegen, welche Kanäle dir zur Verfügung stehen.

Beziehe in deine Überlegungen sowohl die Kanäle ein, die du bereits pflegst (zum Beispiel ein eigener Blog), als auch die Plattformen, auf denen dein potenzieller Kunde unterwegs ist.

Besucht er zum Beispiel eher XING oder eher Instagram? Hört er eher morgens auf der Autofahrt Podcasts oder liest er lieber lange Blogbeiträge?

Bilde daraus eine Schnittmenge der Kanäle, die du für deine Content-Marketing-Strategie einsetzen willst.

Ich empfehle dir, einen Hauptkanal zu wählen und zu nutzen undhöchstens zwei Verbreitungskanäle

Also zum Beispiel einen eigenen Blog (Hauptkanal), einen Newsletter und Instagram (als Verbreitungskanäle).

Fange wirklich lieber kleiner an und versuche nicht gleich, alles zu machen.

Das Wichtigste im Content-Marketing ist nämlich Konsistenz.

Und die kannst du nur gewährleisten, wenn du dich innerhalb deiner Möglichkeiten bewegst.

4. Erstelle einen Zeitplan

So, nun hast du deine KPI, dein Zielpublikum und deine Kanäle festgelegt.

Jetzt solltest du nicht den Fehler machen, zu euphorisch an die Sache ranzugehen.

Beim Content-Marketing gilt: mehr ist nicht mehr!

Ich sehe es oft an meinen Kunden. Viele freuen sich, endlich ihren eigenen Blog zu starten und können es kaum abwarten, loszulegen. Sobald sie dann eigene Artikel online stellen können, überfluten sie total motiviert das Netz mit ihren Beiträgen.

Und was passiert dann? Meistens ist ihre Motivation nach 2 – 3 Monaten verpufft, weil sie ihr eigenes Tempo einfach nicht halten können.

Das ist natürlich kontraproduktiv.

Nutze einen Redaktionsplan

Beginne stattdessen lieber mit dem Erstellen eines Redaktionsplans für deinen Content.

Du kannst dir überall im Netz kostenfreie Vorlagen für Redaktionspläne herunterladen.

Ich benutze seit Jahren schon die Vorlage von Onlinemarketing-Praxis. Du kannst sie dir neben vielen anderen Redaktionsplan-Vorlagen hier herunterladen.

Falls diese Vorlage dir zu komplex sein sollte, kannst du natürlich auch auf minimalitischere Varianten zurückgreifen.

Aus meiner eigenen Erfahrung kann ich dir nur den Tipp geben, lieber weniger, dafür aber immer hochwertige Inhalte zu erstellen.

Einen hochwertigen, umfassenden Blogbeitrag pro Woche zu erstellen, wirst du nicht lange durchhalten können.

Fang deshalb lieber mit dem Veröffentlichen von einem oder höchstens zwei Blogbeiträgen pro Monat an.

Facebook- und Instagram-Beiträge solltest du zwischen einmal täglich und mehrmals wöchentlich erstellen.

Doch bitte mache dir hier keinen Stress. Dein Content-Marketing wird nur Wirkung zeigen, wenn du dauerhaft dranbleibst.

Plane deshalb deine Veröffentlichungen so ein, dass du den Aufwand auch wirklich langfristig stemmen kannst.

Die 4 Vorteile eines Redaktionsplans

Ein Redaktionsplan bringt dir diese unschlagbaren 4 Vorteile:

  1. 1
    Mit einem Redaktionsplan entwickelst du Konsistenz. Und Konsistenz ist der Schlüssel zum Erfolg. Regelmäßige Veröffentlichungen helfen deinen Lesern, wiederzukommen und zeigen ihnen, dass du eine aktive und zuverlässige Informationsquelle bist.
  2. 2
    Ein Redaktionsplan hilft dir, die Übersicht über deine Inhalte zu bewahren. Wenn du das Gesamtbild deines Contents sehen kannst, kannst du auch erkennen, ob du dich wirklich auf dem richtigen Weg zu deinem Ziel befindest.
  3. 3
    Du sparst Zeit und Energie. Denn du kannst für Wochen oder Monate vorausplanen. So stehen deine Inhalte im Zusammenhang und du musst nicht vor jeder Veröffentlichung wieder aufwändig nach einem neuen Thema suchen.
  4. 4
    Du kannst deine KPI in einer Spalte mit aufnehmen und fortwährend überprüfen.

5. Erstelle deine Inhalte

Jetzt ist es an der Zeit, deine Inhalte zu produzieren und zu verbreiten, um eine treue Community aufzubauen.

Dazu ein ganz wichtiger Tipp von mir: deine Inhalte müssen ausnahmslos gut bis sehr gut sein.

Spare es dir lieber, einen Blogbeitrag oder Newsletter zu schreiben, der nichts aussagt.

Und investiere die Zeit in das Schreiben wirklich hochwertiger und hilfreicher Inhalte.

Auch wenn dann die Veröffentlichung etwas länger dauert.

6. Verbreite deine Inhalte und verfolge die Ergebnisse

In den nächsten Stunden nach einer Veröffentlichung wirst du mitbekommen, wie dein Zielpublikum auf deinen Inhalt reagiert.

Seitenaufrufe, Likes, Kommentare und geteilte Beiträge sind einige Indizien für das Engagement deiner Leserschaft.

Später kommen dann noch Conversion-Rates oder qualifizierte Leads hinzu. Doch damit musst du dich jetzt noch nicht beschäftigen.

Es gibt viele Tools, die dir dabei helfen, das Engagement deiner Community zu verfolgen:

  • Google Analytics: Es ist kostenlos und relativ einfach, mit Google Analytics Seitenaufrufe, Keyword-Leistung und mehr zu messen. Du musst das Tool nur mit deiner Website verknüpfen.
  • Excel: Wenn du mit Excel vertraut bist, kannst du natürlich deine eigenen KPI-Tracking-Tabellen erstellen. Das funktioniert am besten mit Kennzahlen wie Umsatz, Abonnements oder Empfehlungen.

7. Optimiere die Ergebnisse

Ich habe es schon ein paar Mal erwähnt: Konsistenz ist der Schlüssel zu erfolgreichem Content-Marketing.

Veröffentliche nicht nur einen Monat lang Content auf Hochdruck. Sondern halte den Aufwand für dich machbar und bleibe dafür langfristig dran!

Prüfe regelmäßig deine KPI, ziehe deine Schlüsse daraus, optimiere deine Content-Strategie und wiederhole das Ganze.

Mit der Zeit wirst du so eine solide Daten-Grundlage für dein Content-Marketing schaffen, auf der du deine Optimierungen immer weiter ausbauen kannst.

Fazit

Content-Marketing ist für Selbstständige und Unternehmer die Schlüsselstrategie zur Steigerung ihrer Markenbekanntheit, ihrer Suchmaschinenautorität und ihrer Reichweite.

Habe Mut und fange einfach an! Kein Meister ist vom Himmel gefallen. Das Prinzip von Content-Marketing ist ständiges Prüfen und Optimieren. Dadurch wirst du ganz automatisch immer besser werden.

Und – am wichtigsten – du wirst dir dadurch eine immer größere Community aufbauen, die deine Produkte oder deine Dienstleistung kaufen wird!

Hast du schon eine Strategie für dein Content-Marketing entwickelt? Oder hast du noch Fragen zur Umsetzung? Schreibe mir einen Kommentar!

Und wenn dir der Beitrag gefallen hat, dann teile ihn mit deinen Freunden!

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