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Content Recycling: Der Ultimative Leitfaden Für Die Wiederverwendung Deiner Blog-Inhalte

Das Erstellen von wertvollen und hilfreichen Inhalten ist die Voraussetzung eines erfolgreichen und profitablen Blogs. Ohne großartigen Inhalt hat dein Blog keine Möglichkeit, Autorität aufzubauen und langfristig deinen Umsatz zu steigern.

Heute verrate ich dir ein Geheimnis: Anstatt übermäßig viel Zeit damit zu verbringen, ständig über neue Themen nachzudenken, kannst du jeden deiner Blogbeiträge in mindestens 10 weitere Inhalte verwandeln!

Wirklich? Ja! Inhalte, mit denen deine Marke wächst. Inhalte, die mehr Menschen erreichen. Und Inhalte, die deine Autorität erhöhen. 

Wie das geht? Mit Content Recycling. Beim Content Recycling erstellst du mithilfe vorhandener Inhalte neue Inhalte für andere Medien, zum Beispiel für Social-Media-Beiträge, Videos oder sogar kostenpflichtige Produkte.

Es ist quasi so, als ob du deinen alten, aus der Mode gekommenen Wollpullover in 10 neue, moderne Schals verwandelst. 

Also, ich stelle dir jetzt 10 Strategien vor, mit denen du deine Inhalte 10-fach wiederverwerten und 10 mal so viele Menschen erreichen kannst :-)

Los geht's!

1. Facebook-Live

Viele Selbstständige und Unternehmer veranstalten nie Lives auf Facebook. Und ich kenne auch ihr Problem dabei: sie wissen nicht, worüber sie sprechen sollen. 

Dabei kannst du ganz einfach ein Thema finden: verwende einen deiner Blogbeiträge als Grundlage für das, was du in einer Live-Übertragung sagst! 

Einen Teil des Blogbeitrags, den du gerade liest, könnte ich zum Beispiel leicht in eine Live-Session umwandeln.

Wenn du einen so umfangreichen Blogbeitrag wie diesen hast, kannst du sogar jeden Hauptpunkt in eine einzelne Live-Sendung unterteilen und eine Reihe erstellen, die mehrere Tage oder Wochen umfasst.

Falls du jetzt Sorge haben solltest, dass sich deine Fans vielleicht daran stören könnten, denselben Inhalt auf deinem Blog und in einer Live-Session vorgesetzt zu bekommen – nein, bestimmt nicht!

Denn:

Der Algorithmus zeigt nur einem kleinen Teil deiner Community deine Beiträge

Du musst bedenken, dass die Algorithmen von Facebook deine Beiträge niemals an all deine Fans ausspielen. Nur ein Bruchteil deiner Community sieht deine Beiträge organisch.

Die Wahrscheinlichkeit, dass also jemand sowohl deinen Blogbeitrag liest, als auch deine Live-Session dazu sieht, ist sehr gering.

Außerdem gibt es unterschiedliche Vorlieben, Inhalt zu konsumieren. Der eine mag es, lange Blogbeiträge zu lesen, der andere schaut lieber ein kurzes Video über das Thema.

Dazu hat jeder Kanal eigene Bedingungen. In einem Blogbeitrag kannst du ausführlich und erschöpfend über ein Thema schreiben.

In einem Live-Video gibst du eher einen Überblick zu einem Thema, und beantwortest dann die Fragen deiner Zuschauer. Ein Live-Video dient also eher der Interaktion als dem Wissenserwerb.

2. Instagram

Nein, Instagram ist nicht nur ein Ort für schöne Bilder :-)

Klar, Instagram ist eine Plattform für schöne und visuelle Inhalte. Doch es kann genauso gut eine Plattform für hilfreiche Inhalte sein.

Mein Business ist zum Beispiel auch nicht visuell, sondern sehr textlastig. Schließlich geht es auch ums Texten. Doch trotzdem kann ich meine Texte in schöne Bilder verpacken.

Einer meiner Instagram-Beiträge aus meinem sehr textlastigen Business:

Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an

Du hast eine ganz große Angst in deinem Leben: das Texte schreiben. ✏️? . Wenn du nur daran denkst, ein leeres Blatt Papier mit vielen kleinen Buchstaben füllen zu müssen, wird dir schwindelig. . Texte schreiben ist einfach die schlimmste Aufgabe, dir du dir vorstellen kannst. . Aber wir befinden wir uns im Zeitalter der Digitalisierung. ? Digitale Selbstvermarktung ist gerade für uns Selbstständige enorm wichtig. Um dich online gut zu präsentieren und neue Kunden zu finden, musst du überzeugende Texte im Internet verbreiten. . Die gute Nachricht: ich helfe dir jetzt ? . Denn ich werde nun deine 3 größten Schreibprobleme erraten. . Und danach werde ich dir 3 Lösungen zeigen, mit denen du in Zukunft schneller und einfacher gute Texte schreiben wirst ? . Schreibproblem Nummer 1: Du erfindest das Rad jedes Mal neu. Lösung: Erreiche Beständigkeit! . Schreibproblem Nummer 2: Du redest um den heißen Brei herum. Lösung: Präzisiere deine Aussagen! . Schreibproblem Nummer 3: Deine Leser machen nicht das, was du ihnen sagst. Lösung: Verleihe deinen Texten Überzeugungskraft! . . . . . . #janadiebold #texteschreiben #unternehmerinnen #unternehmerinnenderzukunft #unternehmerfrauen #unternehmenskommunikation #markenentwicklung #markenaufbau #markenstrategie #personenmarke #marketingonline #websitemarketing #selbststaendig #freiberuflerinnen #texterin #schreibtipps #schreibblockade #textertipp #texteschreiben #erfolgreichselbstständig #shepreneur

Ein Beitrag geteilt von Jana Diebold (@janadiebold) am

Und hier ist der Blogbeitrag, aus dem mein Instagram-Post entsprungen ist:

Beachte beim Content Recycling immer die Regeln der Plattformen

Wenn du deinen Content für andere Zwecke recyclest, ist es wichtig, die Regeln der jeweiligen Plattform zu berücksichtigen.

Ich würde zum Beispiel niemals einen ganzen Blogbeitrag direkt in einen Instagram-Post einfügen. Denn ich weiß, dass keiner auf Instagram lange Artikel lesen will.

Ganz abgesehen davon, dass es nicht gerade für mich sprechen würde, wenn ich mir gar keine Mühe geben würde, und einfach nur meinen Blogbeitrag 1:1 in die Beschreibung kopieren würde.

Beim Content Recycling geht es nicht darum, dieselben Inhalte zu kopieren und im gesamten Universum zu verteilen.

Sondern es geht darum, gute Teile aus dem Inhalt auszusuchen und neu zu gestalten, damit sie auch auf anderen Plattformen funktionieren.

3. Webinare

Webinare führen in der Regel zu bezahlten Inhalten und Produkten, um Verkäufe zu erzielen.

Vieles von dem, was du während eines 60-minütigen Webinars unterrichten würdest, sollte bereits in den kostenlosen Inhalten enthalten sein, die du an anderer Stelle veröffentlicht hast – zum Beispiel in deinem Blog.

Um deinen Blogbeitrag in ein Webinar zu verwandeln, kannst du so vorgehen:

  • Erstelle eine webinar-taugliche Gliederung deines Blogbeitrages.
  • Deine Gliederung sollte die Hauptpunkte deines Blogbeitrages sowie die Unterpunkte enthalten, um die es in deinem Webinar gehen soll.
  • Jeder Unterpunkt kann eine neue Folie in deiner Webinar-Präsentation sein.
  • Füge eine Einführung am Anfang und eine Zusammenfassung mit Handlungsaufforderung (Call to action) am Ende ein – und fertig ist das Grundgerüst deines Webinars!

Du kannst entweder die Webinar-Folien selbst erstellen, zum Beispiel mit dem kostenfreien Grafik-Tool canva – oder das Designen Folien an einen freiberuflichen Grafiker abgeben. 

4. Bezahlter Onlinekurs

Ja, du kannst einige deiner kostenlosen Inhalte in kostenpflichtige Onlinekurse umwandeln!

Du fragst dich jetzt, warum jemand für etwas bezahlen sollte, dass er auch kostenlos im Netz oder auf deinem Blog finden kann?

Tja, dafür gibt es eine Reihe von Gründen, aber einer der ausschlaggebendsten ist, dass die Informationen, die im Netz oder auf deinem Blog kursieren, kein vollständiges System sind.

Ein Blogbeitrag beschreibt ein Thema immer nur punktuell.

Und mit einem Onlinekurs kannst du den Zuschauern eine komplette Strategie erlernen.

5. Facebook

Viele denken, Facebook wäre tot :-) Das stimmt nicht, Facebook ist nicht tot. Sondern Facebook ist einfach nur anders geworden.

Früher konnten einfache Bild-Text-Beiträge noch ziemlich einfach eine hohe Reichweite und Sichtbarkeit erzielen.

Heute funktionieren auf Facebook aber besonders diese Dinge:

  1. 1
    Facebook-Gruppen (Kennst du schon meine Facebook-Gruppe für Selbstständige und Unternehmer?)
  2. 2
    Werbung
  3. 3
    Videoinhalte
  4. 4
    Inhaltsreiche Beiträge mit Mehrwert

Falls du auf Facebook bisher immer nur einen Link zu deinem neuen Blogbeitrag gepostet haben solltest und dich dann gewundert hast, warum nur 4 Leute deinen Post gesehen haben, kommt hier die Erklärung dafür:

Facebook-Nutzer möchten Informationen am liebsten auf Facebook konsumieren.

Daher ist es besser, wenn du deinen Blogbeitrag in kleine Facebook-Häppchen unterteilst.

So machst du aus einem Blogbeitrag mehrere Facebook-Beiträge

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, wie du zum Beispiel (alte) Blogbeiträge in (neue) Facebook-Posts umwandeln kannst, um mehr Likes und Fans zu erhalten.

1. Teile die wichtigsten Punkte deines Blogbeitrages in wertvollen Beiträgen in Facebook-Gruppen

Die meisten Facebook-Gruppen erlauben keine Werbeaktivitäten. Aber so kannst du das umgehen: Füge keinen Link zu deinem Blogbeitrag hinzu :-)

Ein Link zu deinem Blogbeitrag ist gar nicht nötig.

Denn denk einmal darüber nach, welches Ziel du mit deinem Blog erreichen willst. Meist geht es ja darum, wertvolle Inhalte zu teilen, andere zu inspirieren und sich als Autorität in einer Nische zu etablieren.

Und du brauchst keinen Blogbeitrag, um das zu tun! Sondern du erreichst dieses Ziel viel eher mit der regelmäßigen Veröffentlichung wertvoller Inhalte.

2. Verwandele Teile deiner Blogbeiträge als Facebook-Seitenbeiträge

Auf deiner Facebook-Seite kannst du außerdem die Kernaussagen deines Blogbeitrages als einzelne Beiträge veröffentlichen.

Das führt zu einer viel stärkeren Einbindung deiner Leser als nur auf einen Blogbeitrag zu verlinken.

Denn, vergiss nicht, Facebook-Nutzer suchen nach Informationen, die sie in Facebook konsumieren können. Und nicht über einen Link auf eine externe Website.

6. Twitter

Auf Twitter werden kurze, geschriebene Inhalte geteilt.

Du kannst deinen Blogbeitrag auf Twitter in mehrere Tweets umwandeln, die über Wochen verteilt sind.

Einen Tweet kannst du aus einem kurzen, hilfreichen Zitat aus deinem Blogbeitrag erstellen. Das Hinzufügen eines Links ist optional, doch auf Twitter würde ich es dir empfehlen.

7. Podcast oder Audio

Eine coole Idee ist es auch, deine Blogbeitrag in einen Podcast zu verwandeln. Wie bereits erwähnt, bevorzugen manche Menschen geschriebene Inhalte und andere hingegen Audio- oder Videoinhalte.

Die logische Schlussfolgerung: Indem du mehrere Optionen anbietest, erreichst du auch ein größeres Publikum.

Um einen Podcast aus deinem Blogbeitrag zu erstellen kannst du so vorgehen:

Wähle die wichtigsten Punkte deines Beitrages aus und erstelle daraus eine kurze Gliederung, die in etwa demselben Ablauf wie dein Blogbeitrag folgt.

Anschließend nimmst du dich auf, wie du den Inhalt (deines Blogbeitrags) sprichst, lädst die Audiodatei anschließend als Podcast hoch und bietest sie in deinem Blogbeitrag an.

8. YouTube-Videos

Der Vorgang zum Umwandeln deines Blogbeitrages in Audioform ist nahezu identisch wie das Umwandeln deines Blogbeitrages in ein YouTube-Video:

Schreibe deinen Blogbeitrag, ziehe die wichtigsten Punkte heraus und präsentiere sie in einem Video.

Das Erstellen deines Videos muss keine große und teure Produktion sein!

Wenn du deiner Zielgruppe einen echten Mehrwert bietest, reicht es, wenn du Videos mit einer guten Kamera, einem Stativ und hellem, natürlichen Licht aufnimmst.

9. E-Mails an deine Liste

Ein Newsletter ist eine weitere großartige Möglichkeit, deine Blogbeiträge wieder zu verwerten.

Du wirst es dir vielleicht so langsam denken können, aber ich sage es nochmal: jemand, der deinen Newsletter liest, liest nicht automatisch auch deinen Blogbeitrag, sieht deine YouTube-Videos an oder hört deinem Podcast zu! 

So verwandelst du deinen Blogbeitrag in einen Newsletter

Wenn ich diesen Blogbeitrag in eine E-Mail verwandeln würde (was ich auch tue), dann würde ich mindestens 3 oder mehr wichtige Punkte auswählen, sie verdichten und besser verdaulich machen. Denn mein Leser hat wahrscheinlich noch 65 andere, ungelesene E-Mails in seinem Posteingang.

Dazu kannst du ein paar kurze Absätze in deiner E-Mail schreiben, die die Wichtigkeit des Themas erläutern und deinen Leser so neugierig machen, dass er zum gesamten Blogbeitrag klickt und ihn liest. 

10. Kostenlose E-Mail-Kurse

Schließlich kannst du deinen Blogbeitrag auch noch in Opt-In-Anreize wie kostenlose E-Mail-Kurse umwandeln.

Das Tolle an E-Mail-Kursen ist, dass sie fast wie Blogbeiträge funktionieren.

Der einzige Unterschied ist, dass du sie per E-Mail versendest, in der Regel über einen Zeitraum von ein paar Tagen und eventuell noch konkrete Aufgaben für deine Teilnehmer hinzufügst.

Übrigens, kostenlose E-Mail-Kurse können auch eine leistungsstarke Möglichkeit sein, um deine Bezahl-Produkte zu erwähnen und zu präsentieren.

Zusammenfassung: DIESES VORGEHEN EMPFEHLE ICH DIR FÜR DEIN CONTENT RECYCLING

  1. 1
    Schreibe einen wertvollen und hilfreichen Blogbeitrag zu einem Thema, dass dein Publikum lieben wird.
  2. 2
    Verwende eine Excel-Tabelle, um die Passagen zu sammeln, die du auf einer anderen Plattform verwenden möchtest. Lege für jede Plattform eine Spalte an, also zum Beispiel für Facebook, Instagram, YouTube, deinen Podcast. In die Spalten schreibst du nun die ausgesuchten Passagen in passender Form für die jeweilige Plattform nieder.
  3. 3
    Nimm dir dann deine Tabelle zur Hand und pflege deine wiederverwerteten Inhalte in die Plattformen ein. Planungs-Tools wie Hootsuite sind hierbei übrigens eine große Hilfe!

Wenn du so vorgehst, benötigst du vielleicht gerade einmal 1 Stunde mehr Zeit pro Blogbeitrag. Aber du machst deine Inhalte damit auch einem viel größeren Publikum zugänglich.

Hast du eine Frage oder eine Anmerkung zu Content Recycling? Dann hinterlasse unten einen Kommentar!

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