Content Recycling: der ultimative Leitfaden für deinen Blog | Jana Diebold
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Content Recycling: Der Ultimative Leitfaden Für Die Wiederverwendung Deiner Blog-Inhalte

Das Erstellen von wertvollen und hilfreichen Inhalten ist die Voraussetzung eines erfolgreichen und profitablen Blogs. Ohne großartigen Inhalt hat dein Blog keine Möglichkeit, Autorität aufzubauen und langfristig deinen Umsatz zu steigern.

Heute verrate ich dir ein Geheimnis: Anstatt übermäßig viel Zeit damit zu verbringen, ständig über neue Themen nachzudenken, kannst du jeden deiner Blogbeiträge in mindestens 10 weitere Inhalte verwandeln!

Wirklich? Ja! Inhalte, mit denen deine Marke wächst. Inhalte, die mehr Menschen erreichen. Und Inhalte, die deine Autorität erhöhen. 

Fassen wir also nochmal zusammen:

  1. 1
    Erstelle hilfreichen, wertvollen Inhalt
  2. 2
    Verwende diesen Inhalt, um 10 weitere Inhalte daraus zu produzieren

Wie das geht? Mit Content Recycling. Beim Content Recycling erstellst du mithilfe vorhandener Inhalte neue Inhalte für andere Medien, zum Beispiel für Social-Media-Beiträge, Videos oder sogar kostenpflichtige Produkte.

Es ist quasi so, als ob du deinen alten, aus der Mode gekommenen Wollpullover in 10 neue, moderne Schals verwandelst. 

Ich stelle dir jetzt 10 Strategien vor, mit denen du deine Inhalte 10-fach wiederverwerten und 10 mal so viele Menschen erreichen kannst.

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Wenn du den Minikurs beendet hast, schicke ich dir ca. 2 x pro Monat einen wertvollen Tipp für dein Content-Marketing. Von diesem Newsletter kannst du dich jederzeit und ohne Angabe von Gründen in jeder E-Mail abmelden. Mehr dazu in meiner Datenschutzerklärung.

In meinem Blogbeitrag erfährst du, wie du mit Content Recycling:

  • Mehr Inhalte für Social Media erstellst mit den Blogbeiträgen, die du bereits hast.
  • Deine Inhalte in Video- oder Audio-Formate umwandelst.
  • Kostenlose Inhalte in bezahlte Inhalte verwandelst, um sie zu verkaufen.
  • Vorhandene Inhalte wiederverwerten kannst, um Zeit zu sparen, deinen Blog zu erweitern und neue Leser zu erreichen (ohne zusätzliche Arbeit).

Los geht's!

1. Facebook-Live

Viele Selbstständige und Unternehmer veranstalten nie Lives auf Facebook – wahrscheinlich weil sie eines nicht wissen: worüber sollen sie sprechen?

Meine Antwort: verwende einen deiner Blogbeiträge als Grundlage für das, was du in einer Live-Übertragung sagst.

Den Blogbeitrag, den du gerade liest, könnte ich zum Beispiel leicht in eine Live-Session umwandeln, in der ich über eine von meinen 10 Content-Recycling-Strategien spreche.

Wenn du einen so umfangreichen Blogbeitrag wie diesen hast, kannst du sogar jeden Hauptpunkt in eine einzelne Live-Sendung unterteilen und eine Reihe erstellen, die mehrere Tage oder Wochen umfasst. ​

Aber du fragst dich jetzt, ob es nicht zu viel des Guten ist, wenn du deine potenziellen Kunden auch noch mit Live-Sessions nervst, wo du das Thema doch schon ausführlich in einem Blogbeitrag behandelt hast?

Nein. Ist es nicht. 

Der Algorithmus zeigt nur einem kleinen Teil deiner Community deine Beiträge

Denn du musst bedenken, dass die Algorithmen von Facebook deine Beiträge niemals an all deine Fans ausspielen. Nur ein Bruchteil deiner Community sieht deine Beiträge organisch.

Außerdem gibt es unterschiedliche Vorlieben, Inhalt zu konsumieren. Der eine genießt es, lange Blogbeiträge zu lesen, der andere schaut lieber ein kurzes Video über das Thema.

Dazu hat jeder Kanal eigene Bedingungen. In einem Blogbeitrag kannst du ausführlich und erschöpfend über ein Thema schreiben.

In einem Live-Video gibst du eher einen Überblick zu einem Thema, und beantwortest dann die Fragen deiner Zuschauer. Ein Live-Video dient also eher der Interaktion als dem Wissenserwerb.

2. Instagram

Oh, du dachtest, Instagram sei nur ein Ort, um schöne Bilder zu posten?

Das ist nicht ganz richtig.

Instagram ist zwar ein großartiger Ort dafür, schöne und visuelle Inhalte zu teilen. Doch es kann genauso ein Ort sein, an dem du reichhaltige und nützliche Bildunterschriften teilen kannst.

Mein Business ist zum Beispiel auch nicht visuell, sondern sehr textlastig. Schließlich geht es auch ums Texten. Doch trotzdem kann ich meine Texte in schöne Bilder verpacken.

Schau dir in diesem Beitrag aus meinem Instagram-Profil an, wie ich es mache:

Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an

Du hast eine ganz große Angst in deinem Leben: das Texte schreiben. ✏️😱 . Wenn du nur daran denkst, ein leeres Blatt Papier mit vielen kleinen Buchstaben füllen zu müssen, wird dir schwindelig. . Texte schreiben ist einfach die schlimmste Aufgabe, dir du dir vorstellen kannst. . Aber wir befinden wir uns im Zeitalter der Digitalisierung. 💃 Digitale Selbstvermarktung ist gerade für uns Selbstständige enorm wichtig. Um dich online gut zu präsentieren und neue Kunden zu finden, musst du überzeugende Texte im Internet verbreiten. . Die gute Nachricht: ich helfe dir jetzt 🙂 . Denn ich werde nun deine 3 größten Schreibprobleme erraten. . Und danach werde ich dir 3 Lösungen zeigen, mit denen du in Zukunft schneller und einfacher gute Texte schreiben wirst 🌷 . Schreibproblem Nummer 1: Du erfindest das Rad jedes Mal neu. Lösung: Erreiche Beständigkeit! . Schreibproblem Nummer 2: Du redest um den heißen Brei herum. Lösung: Präzisiere deine Aussagen! . Schreibproblem Nummer 3: Deine Leser machen nicht das, was du ihnen sagst. Lösung: Verleihe deinen Texten Überzeugungskraft! . . . . . . #janadiebold #texteschreiben #unternehmerinnen #unternehmerinnenderzukunft #unternehmerfrauen #unternehmenskommunikation #markenentwicklung #markenaufbau #markenstrategie #personenmarke #marketingonline #websitemarketing #selbststaendig #freiberuflerinnen #texterin #schreibtipps #schreibblockade #textertipp #texteschreiben #erfolgreichselbstständig #shepreneur

Ein Beitrag geteilt von Jana Diebold (@janadiebold) am

Und hier ist der Blogbeitrag, aus dem mein Instagram-Post entsprungen ist:

Beachte beim Content Recycling immer die Regeln der Plattformen

Wenn du deinen Content für andere Zwecke recyclest, ist es wichtig, die Regeln der jeweiligen Plattform zu berücksichtigen.

Ich würde zum Beispiel niemals einen ganzen Blogbeitrag direkt in einen Instagram-Post einfügen. Denn ich weiß, dass keiner auf Instagram lange Artikel lesen will.

Ganz abgesehen davon, dass es nicht gerade für mich sprechen würde, wenn ich mir gar keine Mühe geben würde, und einfach nur meinen Blogbeitrag 1:1 in die Beschreibung kopieren würde.

Beim Content Recycling geht es nicht darum, dieselben Inhalte zu kopieren und im gesamten Universum zu verteilen.

Sondern es geht darum, gute Teile aus dem Inhalt auszusuchen und neu zu gestalten, damit sie auch auf anderen Plattformen funktionieren.

3. Webinare

Webinare führen in der Regel zu bezahlten Inhalten und Produkten, um Verkäufe zu erzielen.

Vieles von dem, was du während eines 60-minütigen Webinars unterrichten würdest, sollte bereits in den kostenlosen Inhalten enthalten sein, die du an anderer Stelle veröffentlicht hast – zum Beispiel in deinem Blog.

Wenn du vorhast, einen deiner Blogbeiträge in ein Webinar zu verwandeln, tue Folgendes:

  • Erstelle eine Gliederung deines Blogbeitrages, die du in dein Webinar umwandelst.
  • Deine Gliederung sollte die Hauptpunkte deines Blogbeitrages sowie die Unterpunkte enthalten, um die es in deinem Webinar gehen soll.
  • Jeder Unterpunkt kann eine neue Folie in deiner Webinar-Präsentation sein.
  • Füge eine Einführung am Anfang und eine Zusammenfassung mit Handlungsaufforderung (Call to action) am Ende ein – und fertig ist das Grundgerüst deines Webinars!

Nach dem Erstellen deiner Gliederung kannst du entweder die Webinar-Folien selbst erstellen, oder das Designen deiner Gliederung in Folienformat an einen freiberuflichen Grafiker abgeben. 

4. Bezahlter Onlinekurs

Ja, du kannst einige deiner kostenlosen Inhalte in kostenpflichtige Onlinekurse umwandeln!

Du fragst dich jetzt, warum jemand für etwas bezahlen sollte, dass er auch kostenlos im Netz oder auf deinem Blog finden kann?

Tja, dafür gibt es eine Reihe von Gründen, aber einer der ausschlaggebendsten ist, dass die Informationen, die im Netz oder auf deinem Blog kursieren, kein vollständiges System sind.

Denn normalerweise sind kostenlose Inhalte wie deine Blogbeiträge nur die ersten 10 %–20 % dessen, was jemand wissen muss, um mit deinen Strategien massiven Erfolg zu erzielen.

Diese ersten 10 %–20 % können (und sollen) kleine Gewinne für deine Zielgruppe bringen. Aber die anderen 80 %, die nur in deinem kostenpflichtigen Onlinekurs angeboten werden, ermöglichen es deiner Zielgruppe, schneller größere Ergebnisse zu erzielen.

Veröffentliche einen Monat im Voraus Blogbeiträge zu deinem Kursthema

Wenn du einen Onlinekurs planst, empfehle ich dir, mindestens 4 Wochen lang wöchentlich einen Blogbeitrag zu deinem Kursthema zu veröffentlichen, bevor du deinen Kurs zum Verkauf anbietest.

Das ist eine tolle Möglichkeit, um nicht nur Content Recycling mit deinen Kursinhalten zu betreiben, sondern auch, um einen Hype und Autorität für deinen bevorstehenden Launch aufzubauen.

Wenn du ein Blogger bist, eignen sich Onlinekurse perfekt dazu, deinen Blog zu monetarisieren. Denn wenn du bereits bloggst, hast du schon viel wertvollen Content, den du leicht zu einem Kurs umgestalten und erweitern kannst.

5. Facebook

Viele denken, Facebook wäre tot. Das stimmt nicht, Facebook ist nicht tot. Sondern Facebook, wie wir es früher benutzt haben, ist tot.

Auf Facebook funktionieren heutzutage diese Dinge am besten:

Meistens posten wir auf Facebook einfach nur Links zu unseren Blogbeiträgen (ja, ich tue das auch manchmal)...

... und dann fragen wir uns, warum nur 4 Leute unseren Facebook-Post gesehen haben!

Ich verrate dir den Grund dafür: Facebook-Nutzer suchen nicht nach einem Link zu meiner oder zu deiner Website. Sondern sie suchen nach wertvollen und hilfreichen Inhalten.

Und sie möchten diese Informationen auf Facebook konsumieren.

Daher ist es am besten, Inhalte für Facebook zu erstellen. So dass der Leser nicht unbedingt erst auf eine Website klicken muss, um den Inhalt zu konsumieren.

Einige Möglichkeiten für Content Recycling in Facebook

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, wie du zum Beispiel (alte) Blogbeiträge in (neue) Facebook-Posts umwandeln kannst, um mehr Likes und Fans zu erhalten.

1. Teile die wichtigsten Punkte deines Blogbeitrages in wertvollen Beiträgen in Facebook-Gruppen

Die meisten Facebook-Gruppen erlauben keine Werbeaktivitäten (zurecht und zum Glück). Aber so kannst du das umgehen: Füge keinen Link zu deinem Blogbeitrag hinzu :-)

Ein Link ist gar nicht nötig.

Denk einmal darüber nach, welches Ziel du mit deinem Blog erreichen willst?

Meist geht es ja darum, wertvolle Inhalte zu teilen, andere zu inspirieren und sich als Autorität in einer Nische zu etablieren.

Du brauchst keinen Blogbeitrag, um das zu tun!

Denn du erzielst den gleichen Effekt, indem du regelmäßig wertvolle Inhalte in Facebook-Gruppen veröffentlichst.

Ich empfehle dir, dein privates Facebook-Profil (das du verwendest, um in Facebook-Gruppen zu posten) mit deiner Facebook-Geschäftsseite zu verbinden.

Auf diese Weise gelangen die Leser deiner Facebook-Gruppen-Beiträge auch gleich auf deine Geschäftsseite, wenn sie auf dein Profil klicken und mehr erfahren wollen. 

2. Verwandele Teile deiner Blogbeiträge als Facebook-Seitenbeiträge

Auf deiner Facebook-Seite kannst du die Kernaussagen deines Blogbeitrages als einzelne Beiträge veröffentlichen.

Schreibe pro Seiten-Beitrag zwei bis drei Absätze pro Kernaussage und verlinke nicht auf deinen Blog. Das führt zu einer viel stärkeren Einbindung deiner Leser als nur auf einen Blogbeitrag zu verlinken.

Denn, vergiss nicht, Facebook-Nutzer suchen nach Informationen, die sie in Facebook konsumieren können. Und nicht über einen Link auf eine externe Website.

Lass dich nicht davon verrückt machen, dass es immer und überall heißt, „Du brauchst mehr Traffic auf deine Website!“.

Klar, Traffic ist wichtig.

Aber online deine Autorität aufzubauen, ist wichtiger! Wenn du deine Follower auf anderen Plattformen (Facebook, Instagram) dazu bringen kannst, mit deinen Inhalten in Kontakt zu treten und sie zu teilen, ist das in erster Linie viel hilfreicher für die Stärkung deiner Marke.

Poste strategisch

Poste nun in den passenden Facebook-Gruppen wertvolle Beiträge ohne Link.

Verzichte auch auf Handlungsaufforderungen wie „Schreibe mir eine Nachricht für mehr Details!“.

Teile mit deinen Beiträgen einfach nur eine Information mit Wert. Und im besten Fall noch ein relevantes Bild, mit dessen Hilfe dein Beitrag im Feed der Gruppe besser zur Geltung kommt.

Wenn jemand nun deinen Beitrag liest, der wirklich wertvoll und hilfreich ist, und komplett ohne Links und Handlungsaufforderungen auskommt, will er wahrscheinlich erfahren, wer du bist.

Er wird auf dein Profil klicken, um zu sehen, ob du eine Website hast. Und er wird es erfahren, denn dein privates Profil ist ja mit deiner Facebook-Geschäftsseite verknüpft :-)

Und nun kommt der Trick: Poste zu jedem Beitrag in einer Facebook-Gruppe einen passenden, wertvollen und längeren Beitrag auf deinem Profil, der als allererster Beitrag auf deiner Facebook-Seite angezeigt wird.

In diesem Beitrag kannst du zum Beispiel auf deine Startseite, oder eine andere Seite deiner Website verlinken, auf der du deine Besucher bittest, dir ihre E-Mail-Adresse zu hinterlassen.

So fängst du diejenigen, die über einen Facebook-Gruppen-Beitrag auf dein Profil kommen, direkt auf.

6. Twitter

Auf Twitter werden kurze, geschriebene Inhalte geteilt.

Du kannst deinen Blogbeitrag auf Twitter in mehrere Tweets umwandeln, die über Wochen verteilt sind.

Erstelle einen Tweet, der einen kurzen, hilfreichen Tipp oder ein hilfreiches Zitat aus deinem Blogbeitrag enthält. Das Hinzufügen eines Links ist optional, doch auf Twitter würde ich es dir empfehlen.

7. Podcast oder Audio

Eine coole Idee ist es auch, deinem Blogbeitrag einen Podcast oder eine Audio-Funktion hinzuzufügen. Wie bereits erwähnt, bevorzugen manche Menschen geschriebene Inhalte und andere hingegen Audio- oder Videoinhalte.

Indem du mehrere Optionen anbietest, erreichst du auch ein größeres Publikum.

Das Hinzufügen von Audio zu deiner Website muss nicht schwierig oder zeitaufwändig sein.

Beginne damit, einen ausführlichen Blogbeitrag zu schreiben. Dann ziehe die wichtigsten Punkte heraus und erstelle eine kurze Gliederung, die in etwa demselben Ablauf wie dein Blogbeitrag folgt.

Anschließend nimmst du dich auf, wie du den Inhalt sprichst, lädst die Audiodatei anschließend auf deine Website hoch und bietest sie in deinem Blogbeitrag an.

8. YouTube-Videos

Der Vorgang zum Umwandeln deines Blogbeitrages in Audioform ist nahezu identisch wie das Umwandeln deines Blogbeitrages in ein YouTube-Video:

Schreibe deinen Blogbeitrag, ziehe die wichtigsten Punkte heraus und präsentiere sie in einem Video.

Das Erstellen deines Videos muss keine große und teure Produktion sein!

Wenn du deiner Zielgruppe einen echten Mehrwert bietest, reicht es, wenn du Videos mit deinem Smartphone, einem Stativ und hellem, natürlichen Licht aufnimmst.

Alternativ kannst du natürlich auch ein komplettes Set mit professioneller Kamera, einem Mikrofon und künstlicher Beleuchtung erstellen. 

Denke daran, die Menschen, die deine YouTube-Videos ansehen, lesen eher nicht auch noch deine Blogbeiträge und andersherum.

Mache dir also keine Sorgen darum, dich zu wiederholen. Und für den Fall, dass jemand deine YouTube-Videos ansieht und deinen Blogbeitrag dazu liest, wird er in beiden Fällen einen Mehrwert davon haben.

9. E-Mails an deine Liste

Deine E-Mail-Liste ist eine großartige Möglichkeit, deine Blogbeiträge wieder zu verwerten.

Du wirst es dir vielleicht so langsam denken können, aber ich sage es nochmal: jemand, der deinen Newsletter liest, liest nicht automatisch auch deinen Blogbeitrag, sieht deine YouTube-Videos an oder hört deinem Podcast zu!

Wir haben alle Plattformen, die wir bevorzugen. Weshalb Content Recycling auch so wichtig ist! Wenn du deine Inhalte nur auf einer Plattform teilst, wirst du weniger Menschen erreichen. Mit Content Recycling baust du dir ein größeres Publikum mit denselben Inhalten auf.

10. Kostenlose E-Mail-Kurse

Schließlich kannst du deinen Blogbeitrag in Opt-In-Anreize wie kostenlose E-Mail-Kurse umwandeln.

Wenn du meinen kostenfreien 5-Tages-Minikurs für mehr Vertrauen auf deiner Website mitgemacht hast, kannst du dir wahrscheinlich denken, wie leistungsfähig E-Mail-Kurse beim Erweitern einer E-Mail-Liste sein können.

Das Tolle an E-Mail-Kursen ist, dass sie fast wie Blogbeiträge funktionieren.

Der einzige Unterschied ist, dass du sie per E-Mail versendest, in der Regel über einen Zeitraum von ein paar Tagen.

Kostenlose E-Mail-Kurse können außerdem eine leistungsstarke Möglichkeit sein, um deine Bezahl-Produkte zu erwähnen und zu präsentieren.

Tue deinen Lesern einen Gefallen

Vielleicht fühlst du dich nicht gut dabei, ähnliche Inhalte in deinem Newsletter zu verwenden, die du zuvor auf deinem Blog veröffentlicht hast. Aber in Wirklichkeit tust du deinen Abonnenten einen Gefallen, indem du ihnen wertvolle Informationen in ihrem bevorzugten Format zusendest.

Normalerweise empfehle ich immer, lange Blogbeiträge zu schreiben (mit mindestens 1.000 Wörtern). Doch mache das nicht in deinem Newsletter!

Dein Newsletter sollte wertvoll, aber in kürzerem und einfacherem Format sein. 

So verwandelst du deinen Blogbeitrag in einen Newsletter

Wenn ich diesen Blogbeitrag in eine E-Mail verwandeln würde (was ich auch tue), dann würde ich mindestens 3 oder mehr wichtige Punkte auswählen, sie verdichten und besser verdaulich machen. Denn mein Leser hat wahrscheinlich noch 65 andere, ungelesene E-Mails in seinem Posteingang.

Du kannst deine E-Mail-Liste auch verwenden, um mehr Leser auf deinen Blog zu lenken. Anstatt nur einen Link in deine E-Mail einzufügen und zu erwarten, dass ihn jemand klickt, kannst du für deinen Newsletter das Ziel festlegen, deine Abonnenten zum Durchklicken und Lesen deines Blogbeitrages zu bewegen.

Dazu kannst du ein paar kurze Absätze in deiner E-Mail schreiben, die die Wichtigkeit des Themas erläutern und deinen Leser so neugierig machen, dass er zum gesamten Blogbeitrag klickt und ihn liest. 

Zusammenfassung: wie sieht der Prozess von Content Recycling also tatsächlich aus?

Eines möchte ich dir an dieser Stelle sagen: Wenn du meinen Blogbeitrag bis hierher gelesen hast, könnte bei dir vielleicht der Eindruck entstanden sein, dass Content Recycling ein unüberwindbarer Aufwand ist. Aber keine Sorge, das ist es nicht – wenn du meinem Rat folgst :-)

Dieses Vorgehen empfehle ich dir für dein Content Recycling:

  1. 1
    Schreibe einen Killer-Blogbeitrag zu einem Thema, dass dein Publikum lieben wird.
  2. 2
    Verwende eine Excel-Tabelle, um die Passagen zu sammeln, die du auf einer anderen Plattform verwenden möchtest. Lege für jede Plattform eine Spalte an, also zum Beispiel für Facebook, Instagram, YouTube, deinen Podcast. In die Spalten schreibst du nun die ausgesuchten Passagen in passender Form für die jeweilige Plattform nieder.
  3. 3
    Nimm dir dann deine Tabelle zur Hand und pflege deine wiederverwerteten Inhalte in die Plattformen ein. Planungs-Tools wie Hootsuite sind hierbei übrigens eine große Hilfe!

Wenn so vorgehst, benötigst du möglicherweise 1 Stunde mehr Zeit pro Blogbeitrag. Aber du machst deine Inhalte damit auch einem viel größeren Publikum zugänglich.

Und übrigens: der Content-Recycling-Vorgang funktioniert auch für ältere Blogbeiträge und ist nicht nur für neue reserviert!

Last but not least: ein weiterer großer Vorteil von content recycling

Wenn du deine Blogbeiträge ausreichend für andere Plattformen wiederverwendest, kannst du die Anzahl deiner veröffentlichten Blogbeiträge reduzieren.

Denn mit Content Recycling gleichst du den Mangel an neuen Inhalten aus: die Menschen konsumieren von dir auf mehreren Plattformen wertvolle Inhalte, die du nur einmal erstellt hast.

Viel Spaß beim Erstellen deiner wertvollen Inhalte und dem Wiederverwenden davon auf anderen Plattformen!

Hast du eine Frage oder eine Anmerkung zu Content Recycling? Dann hinterlasse unten einen Kommentar!

Übrigens, kennst du schon meinen kostenfreien E-Mail-Kurs?

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Wenn du den Minikurs beendet hast, schicke ich dir ca. 2 x pro Monat einen wertvollen Tipp für dein Content-Marketing. Von diesem Newsletter kannst du dich jederzeit und ohne Angabe von Gründen in jeder E-Mail abmelden. Mehr dazu in meiner Datenschutzerklärung.

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