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7 Möglichkeiten, deine eigene Personenmarke mit Content-Marketing aufzubauen

Du willst dein Business wachsen lassen? Dann solltest du dich unbedingt mit dem Thema "Personenmarke" auseinandersetzen. 

Denn Personenmarken können heute einflussreicher als bekannte Unternehmensmarken mit großem Budget werden.

Für Selbstständige gab es noch nie einen besseren Zeitpunkt als jetzt, um eine eigene Personenmarke aufzubauen: denn Menschen vertrauen Unternehmensmarken und deren Online-Werbung immer weniger.

Deshalb sind Personenmarken stark im Vorteil.

Das Internet ermöglicht es jedem von uns, eine eigene Personenmarke aufzubauen und eine Community zu gründen, die auf Vertrauen, wertvollen Inhalten und Gegenseitigkeit basiert.

Was ist eine Personenmarke?

Bevor ich dir zeige, wie du deine eigene Personenmarke aufbauen kannst, möchte ich kurz zusammenfassen, was eine Personenmarke überhaupt ist:

Eine Personenmarke entsteht durch die Art und Weise wie du dich und dein Angebot verpackst und in der Öffentlichkeit darstellst.

Wenn du an Marken denkst, fallen dir sicherlich Beispiele wie Nike, BMW oder Apple ein. Dabei hast du bestimmt sofort den angebissenen Apfel von Apple oder den geschwungenen Haken von Nike vor Augen.

Im Grunde genommen ist eine Personenmarke nichts anderes.

Du kannst dir eine eigene Personenmarke aufbauen, indem du in der Öffentlichkeit ein klares und immer gleiches Bild von dir und deinem Angebot kommunizierst.

Dieses immer gleiche Bild formt deine Markenidentität.

Und es umschließt alle deine Kanäle und Botschaften: deine Website, deinen Blog, deine Social-Media-Profile, deine Texte, deine Bilder, dein Logo, deine Produkte, deinen Service.

Du kreierst und vermittelst mit deiner persönlichen Marke deine eigene Mission – dein Warum.

So baust du deine eigene Personenmarke auf

Um deine eigene Personenmarke aufzubauen, eignet sich dafür in meinen Augen nur eine einzige Möglichkeit: Content-Marketing.

Zusammenfassend gesagt ist Content-Marketing die strategische, konsequente Erstellung und Weitergabe von relevanten, wertvollen Inhalten.

Der Unterschied zum traditionellen Marketing besteht darin, dass Content-Marketing nicht explizit für eine Marke wirbt.

Sondern Content-Marketing weckt das Interesse an dem Angebot und fördert durch Vertrauensaufbau gewinnbringende Kundenaktionen.

Content oder Inhalt bezieht sich auf Blogs, Websites, Social-Media-Beiträge, Videos, Podcasts, eBooks, Infografiken, Webinare und anderes Material, das du veröffentlichen kannst, um dich und deine Personenmarke aufzubauen.

Mit Content-Marketing erreichst du folgende Vorteile:

  • Zunehmende Autorität
  • Die Förderung von Vertrauen und Sympathie
  • Die Verbesserung von SEO
  • Das Generieren von Leads und Conversions: Content-Marketing generiert dreimal mehr Leads als traditionelle Marketing-Maßnahmen und kostet dabei 62 % weniger (Demand Metric, 2017) (Quelle: Hubspot)

7 Möglichkeiten, deine eigene Personenmarke mit Content Marketing aufzubauen

1. Verwandele deine Website in einen Kundenmagnet

Deine Website ist dein virtuelles Ladengeschäft. Sie ist der Mittelpunkt aller deiner Inhalte und das Ziel für jeden (potenziellen) Kunden.

Mit deiner Website kannst du deine persönliche Marke gezielt entwickeln und lenken.

Deine Website ermöglicht dir:

  • Dich so darzustellen, wie du dich zeigen möchtest
  • Dich von deinen Mitbewerbern abzuheben
  • Deine Reichweite zu erhöhen
  • Verbindungen zu Gleichgesinnten herzustellen
  • Website-Besucher in Kontakte zu verwandeln, indem sie sich in deine E-Mail-Liste eintragen

Die meisten Menschen benötigen Zeit, um nach Produkten oder Dienstleistern zu suchen, diese zu vergleichen und dann etwas zu kaufen

Wie kannst du also mit deinen potenziellen Kunden in Verbindung bleiben?

Über deine Website natürlich :-)

Denn eine Website bietet Informationen. Sie schult deinen potenziellen Kunden. Sie weckt Vertrauen und baut eine Beziehung auf.

Deine Website ist dein am härtesten arbeitender Mitarbeiter. Sie funktioniert 24/7/365: wenn du krank bist, wenn du im Urlaub bist, wenn du schläfst.

Deine Website liefert zu jeder Uhrzeit genau die Informationen, nach denen deine potenziellen Kunden suchen.

Und deshalb ist deine Website der Schlüssel zur Generierung von Leads (Kontakten), zum Aufbau deiner eigenen Markenidentität und zum Abschluss von Verkäufen.

Übrigens: Welche 4 Säulen du zum Aufbau deiner magnetischen Website brauchst, zeige ich dir in meinem Blogbeitrag Website-Marketing: so verwandelst du deine Website in einen Kundenmagnet.

2. Fange an zu bloggen

Einer der besten Aspekte unseres digitalen Zeitalters ist, dass jeder auf einfachstem Wege seine eigenen Inhalte veröffentlichen kann.

Indem du regelmäßig über relevante Themen bloggst, die deine Zielgruppe interessieren, baust du eine Community auf und positionierst dich als Autorität.

Auf diese Weise wirst du im Laufe der Zeit zu einer vertrauenswürdigen Informationsquelle für deine Nische.

Dazu ein paar Zahlen:

  • Blogging ist eine Form des Content-Marketings, die sich bewährt hat: Von zehn Blog-Beiträgen führt einer zu einem akkumulativen Mehrwert für das Unternehmen. Das bedeutet, dass der Traffic für die Unternehmenswebsite durch organische Suchanfragen mit der Zeit zunimmt. (HubSpot, 2016)
  • 10 % aller Blog-Beiträge bieten einen großen Mehrwert; sie generieren dadurch 38 % des gesamten Traffics. (HubSpot, 2016)
  • Ein Blog-Beitrag, der stets für zunehmenden Suchmaschinen-Traffic sorgt, generiert ebenso viel Traffic wie sechs veraltete Posts zusammen. (HubSpot, 2016)

Um deine eigene Personenmarke auch mit einem Blog aufzubauen, solltest du dich auf eine Botschaft konzentrieren, die du nach außen tragen möchtest.

Und du solltest dir genau das Publikum überlegen, das du ansprechen möchtest.

Mit deinem Blog baust du eine persönliche Beziehung zu deinen Lesern auf. Sprich mit ihnen, teile persönliche Geschichten, Erfahrungen und Anekdoten.

Biete wertvolle Informationen an, mit dem Ziel, sie zu unterstützen, zu unterhalten und zu motivieren.

Und blogge auf jeden Fall regelmäßig. Denn Kontinuität ist beim Bloggen der Schlüssel zum Erfolg. Bis ein Blog erfolgreich wird, kann es einige Zeit dauern. Insbesondere dann, wenn es um dein Google-Ranking geht.

3. Beantworte Fragen

Deine potenziellen Kunden suchen online nach Hilfe für ein Problem.

Mit anderen Worten, sie suchen nach deinem Fachwissen.

Menschen bei ihren dringendsten Fragen zu unterstützen, ist eine Geste des guten Willens. Du kannst dadurch dein Wissen präsentieren, ohne aufdringlich zu sein.

Indem du auf deiner Website, deinem Blog, in deinem Newsletter etc. die Probleme deiner potenziellen Kunden löst, baust du Vertrauen und gleichzeitig deine persönliche Marke auf.

Außerdem kannst du neue Leser auch auf anderen Plattformen gewinnen. Auf Twitter zum Beispiel suchen Menschen nach Informationen. Durch die erweiterte Suche in Twitter kannst du passende Tweets mit Fragen und Gesprächen finden und an ihnen teilnehmen.

Weiterhin ganz wichtig: die Kommentare auf deinem eigenen Blog!

Sie sind eine potenzielle Fundgrube für die Beantwortung von Fragen aus deinem Publikum.

Wenn jemand deinen Beitrag gelesen und eine Frage gestellt hat, solltest du ihm unbedingt ausführlich antworten. Denn andere Leser lesen wiederum auch die Blog-Kommentare.

Nutze diese Art von Online-Konversation, um deine eigene Personenmarke weiterhin aufzubauen.

4. Poste konsequent in den sozialen Medien

Wer auch immer deine potenziellen Kunden sind, es ist wahrscheinlich, dass sie auch die sozialen Medien benutzen.

Im April 2020 konnte Facebook 2,6 Milliarden aktive Nutzer täglich zählen.

Instagram zählte Ende des Jahres 2019 über eine Milliarde Nutzer; im September 2017 waren es noch 800 Millionen.

Das ist ein beachtliches Publikum.

Social Media ist deine Chance, dich online mit potenziellen Interessenten zu vernetzen und zu interagieren.

Doch auf sozialen Plattformen herrscht natürlich auch viel Lärm.

Um aufzufallen und die Aufmerksamkeit deiner Wunschkunden auf dich zu ziehen, hast du nur diese eine Möglichkeit: veröffentliche Inhalte, die die Werte deiner persönlichen Marke auf eine Art und Weise darstellen, die deine Leser motiviert, aufklärt oder unterhält. Diese Inhalte sollten auch immer informeller Natur sein.

Konsequente Bemühungen mit wertvollen und hilfreichen Inhalten werden die entsprechenden Personen zu dir locken und mit der Zeit deine Community aufbauen.

Du scheust dich davor, im Mittelpunkt zu stehen oder Dinge online preiszugeben?

Dann führe dir immer wieder eines vor Augen: du bist das Gesicht, der CEO deiner eigenen Marke! Verhalte dich auch so in den sozialen Netzwerken.

Habe keine Angst, Beiträge oder Fotos deines Alltages zu veröffentlichen. Du kannst viel persönliches preisgeben, ohne privat zu werden.

Nutze den lockeren Umganston in Facebook und Instagram, um persönliche Inhalte zu veröffentlichen: deine Meinungen und einzigartigen Gedanken zu deiner Branche und deinen Themen.

Das positioniert dich langfristig als schlauen und verlässlichen Vordenker deiner Nische.

Extra-Tipp

Social-Media-Plattformen setzen verstärkt auf visuelle Inhalte.

Verwende ein kostenfreies Grafiktool wie Canva, um die Kohärenz und Konsistenz deiner persönlichen Markenidentität in Farbe, Form und Stil deiner Beiträge zu gewährleisten.

Mit Canva kannst du schnell Vorlagen entwickeln. Dadurch wird das Erstellen von Markeninhalten viel einfacher und schneller.

5. Veröffentliche Videos

Video ist eine Form des Content-Marketings, mit der du deine eigene Personenmarke schnell und effektiv stärken kannst.

Und als kostenloser Inhalt ist Video für dein Publikum leicht zugänglich. Es ist sehr ansprechend und persönlich. Dadurch stellen deine Betrachter viel schneller eine emotionale Verbindungen zu dir her als beim Bloggen.

Dein Gesicht, deine Stimme, deine Gestik und Mimik werden in einem Video zum Leben erweckt. Dadurch ähnelt Video eher einer persönlichen Interaktion und ist daher hervorragend für den Aufbau von Beziehungen geeignet.

Vielleicht hast du schon festgestellt, dass es mittlerweile auch Videos auf Facebook und Instagram gibt (Stories und IGTV). Jeder kann heute eine kleine Online-Sendung erstellen.

Du musst keine Berühmtheit sein oder ein Publikum haben, um mit der Aufnahme und Veröffentlichung von Videos zu beginnen.

Doch Vorsicht: Eine Videoproduktion kann schnell sehr teuer werden.

Aber keine Angst, du musst keine zu ausgefeilten oder technisch perfekten Videos produzieren. Verwende dein Smartphone, um Live-Videos für Social Media aufzunehmen oder zu übertragen. Die Menschen wollen dich heute unbearbeitet sehen. Denn das ist authentischer und realer.

(Für einen Onlinekurs solltest du jedoch zum etwas besseren und teureren Equipment greifen ;-))

Extra-Tipp

Vielleicht fragst du dich, welche Themen du in deinen Videos behandeln sollst?

Ganz einfach: dein Blog ist die optimale Ressource für neue Video-Themen.

Wenn du hingegen keinen Blog hast, aber schon Videos veröffentlicht hast, kannst du deine Videos als Vorlage für neue Blogbeiträge nehmen.

Durch die Neuverwertung von Inhalten kannst du Zeit sparen und deine Inhalte auf mehreren Plattformen streuen.

6. Starte einen Podcast

Wenn du dir bei Videos noch unsicher bist, ist Podcasting eine gute Alternative.

Du hast nicht den Druck, dich auf dem Bildschirm zeigen zu müssen. Sondern die Menschen hören einfach nur deine Stimme. Das ist fast genauso vertrauenserweckend, wie dich in einem Video zu sehen.

Viele Menschen laden Podcasts auf ihre Mobilgeräte herunter, um sie unterwegs anzuhören. Fast 70 % aller Podcasts werden auf Mobilgeräten abgespielt. Der Mobilitätsfaktor macht diese Art von Inhalt zugänglich, bequem und ansprechend.

Extra-Tipp

Wenn das Starten eines offiziellen Podcasts nicht für dich infrage kommt, kannst du deine Blogbeiträge alternativ als Audiodateien aufzeichnen.

Sprich deinen Blogbeitrag in ein Headset oder ein Mikrofon auf deinen Computer und erstelle daraus eine Audiodatei.

Du kannst zum Beispiel die App SoundCloud verwenden, um die Datei dann zu deinem Blogbeitrag hinzuzufügen.

7. Schreibe ein E-Book

Eine weiterer Weg, als Experte anerkannt zu werden und deine Personenmarke damit aufzubauen, ist das Verfassen eines eBooks.

Das Schreiben eines eBooks zeigt, was du über deine Branche und Nische weißt.

Darüber hinaus ermöglicht dir ein eBook, wertvolle, persönliche Einblicke sowie deine eigene Meinung und Perspektive mit deinem Zielpublikum zu teilen.

Das Veröffentlichen eines eBooks stärkt deine Glaubwürdigkeit, Sichtbarkeit und Autorität und kann zum Wachstum deiner Community beitragen.

Ein eBook macht auf sich aufmerksam – denn es ist eine Leistung.

Ein eBook ist ein hervorragendes Marketinginstrument, nicht nur zum Aufbau deiner persönlichen Marke, sondern auch zum Anlocken von potenziellen Kunden.

Ja, ich weiß: Das Schreiben eines eBooks mag überwältigend und unerreichbar erscheinen. Besonders wenn du wenig Zeit hast oder dich selbst nicht als Schriftsteller betrachtest. Aber keine Sorge, du hast viele Optionen :-)

Wenn du beispielsweise schon viele umfassende Blog-Beiträge zu einem Thema hast, kannst du die beliebtesten in einem eBook zusammenfassen.

Oder bist du ein besserer Redner als Schriftsteller? Dann verwende deine Foliennotizen aus einer hochwertigen Präsentation als Grundlage für dein eBook.

Die Bearbeitung und Formatierung deiner Aufschriebe kannst du auslagern und daraus ein eBook erstellen (lassen), wenn du es selbst nicht kannst oder machen willst.

Fazit: Wie du deine eigene Personenmarke aufbauen kannst

  1. 1
    Mache deine Inhalte originell und unverwechselbar! Kümmere dich nicht um Themen, die zu häufig behandelt werden. Es sei denn, du willst dem Gespräch aus deiner Perspektive noch etwas hinzufügen.
  2. 2
    Sei authentisch und ehrlich! Du entwickelst eine Markenidentität, die dich selbst repräsentiert. Kommuniziere aus deinem Herzen, um deine eigene Community zu gewinnen und auszubauen.
  3. 3
    Erstelle relevante, wertvolle und pädagogische Inhalte! Menschen sind daran interessiert, Inhalte zu konsumieren, die ihre Probleme lösen. Vermeide Inhalte, die platt dein Produkt oder deine Dienstleistung anpreisen. Verkaufe deine Personenmarke, nicht dein Produkt.
  4. 4
    Sei konsequent! Content-Marketing ist eine langfristige Sache, die Konsistenz erfordert. Insbesondere dann, wenn du Vertrauen, Anerkennung und Einfluss aufbauen willst. Erwarte keine Ergebnisse, ohne Zeit investiert zu haben.

Ist dieser Beitrag hilfreich für dich? Mit welchen Strategien baust du deine eigene Personenmarke auf? Schreibe mir einen Kommentar und lass mich daran teilhaben!

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