größter fehler verkaufsseite_jana diebold

Damit deine Verkaufsseite dein Angebot verkauft, gibt es eine bestimmte Sache, die du unbedingt vermeiden solltest. Es ist der größte Fehler, den du auf deiner Verkaufsseite machen kannst. 

Aber gehen wir nochmal einen kleinen Schritt zurück. Ich habe es dir in meinem letzten Blogbeitrag erklärt: es gibt viele Selbstständige, die auf ihrer Website noch keine eigene Verkaufsseite haben.

Sie haben optisch und technisch einwandfreie Websites. Aber inhaltlich herrscht immer noch das totale Chaos.

Das Angebot wird wie wild angepriesen, mal auf der Startseite, mal auf der Über-Mich-Seite oder kunterbunt gemischt auf der Seite „Leistungen“.

Aber was macht jemand, der als Besucher auf so einer Website landet?

Wenn er sehr ambitioniert ist, dann klickt er vielleicht ein bisschen rum, schaut mal hier, schaut mal da.

Aber selbst der motivierteste Website-Besucher klickt irgendwann woanders hin, wenn er einfach nicht das findet, was er gesucht hat.

Und was hat er gesucht?

Richtig, dein Angebot!

Denn er war schon so weit, dass er deine Website gefunden hat und bei dir Hilfe für sein Problem suchen wollte.

Doch weil deine Website immer noch genauso chaotisch und durcheinander ist wie ein Wühltisch bei H&M, hat er dich entnervt wieder verlassen.

Und du hast einen potenziellen Kunden verloren. Auf Nimmerwiedersehen.

Und das alles nur, weil du dein Angebot nicht klar und deutlich auf einer Verkaufsseite präsentierst.

Und zwar jedes Angebot auf einer eigenen Verkaufsseite.

(Wenn du sehen willst, wie ich das zum Beispiel auf meiner Website mache, dann schau in meinen letzten Beitrag.)

fehler verkaufsseite_jana diebold

Der größte Fehler  auf vielen verkaufsseiten

Natürlich gibt es auch viele Selbstständige, die die Wichtigkeit einer eigenen Verkaufsseite bereits erkannt haben.

Und sie haben auch – ganz richtig – mehrere Verkaufsseiten im Einsatz. Für jedes Angebot eine Verkaufsseite.

Doch ca. 80 % der Selbstständigen, die eine Verkaufsseite auf ihrer Website haben, begehen immer noch diesen einen großen Fehler:

Sie packen auf ihre Verkaufsseite alles drauf, was ihnen nur einfällt.

Sie präsentieren ihr Angebot nach dem Motto: "Viel hilft viel".

Aber das stimmt nicht.

Ich weiß, wir leben in einer Zeit des Überflusses. Alles ist überall verfügbar. Jeder kann sich nehmen, wonach ihm gerade der Sinn steht.

Aber wenn du dein Angebot auf deiner Website richtig präsentieren willst, dann solltest du dich an den Spruch halten: "Weniger ist mehr".

Denn nur, wenn du mit deiner Verkaufsseite fokussiert auf ein einziges Ziel hinarbeitest, wirst du auch Erfolg haben.

Und dieses Ziel heißt: präsentiere dein Angebot im besten Licht!

Und es gibt 3 Dinge, die deinem Angebot das Rampenlicht streitig machen.

Weil sie nämlich die Aufmerksamkeit deines Website-Besuchers auf sich ziehen. Es sind die folgenden 3 Dinge, auf die du auf jeden Fall auf deiner Verkaufsseite verzichten solltest.

1. Navigationsleisten

Navigationsleisten dienen deinem Website-Besucher zur Orientierung. Du brauchst du überall auf deiner Website.

Außer auf deinen Verkaufsseiten.

Denn eine Navigationsleiste gibt deinem Website-Besucher die Chance, schnell wieder auf eine andere Seite zu klicken.

Du willst aber, dass er deinen Verkaufstext liest. Und nicht deine Start- oder deine Über-Mich-Seite.

Deshalb: weg mit den Navigationsleisten. Im Header und im Footer. Weg damit.

Wenn dein Website-Besucher woanders hin will, muss er auf „Zurück“ klicken.

Zwinge ihn sanft, aber bestimmt in deinen Verkaufstext.

2. Sidebars

In einer Sidebar platzierst du vielleicht deine besten Blogbeiträge. Oder dein neues E-book. Oder vielleicht dein Kontaktformular.

Das ist alles gut.

Aber nicht auf deiner Verkaufsseite. Deine Verkaufsseite darf keine Sidebar haben.

Warum nicht?

Ganz einfach, dieselbe Erklärung wie gerade eben: auch eine Sidebar beansprucht die Aufmerksamkeit deines Website-Besuchers.

Und lenkt ihn so von deiner Verkaufsseite ab.

Also, weg mit den Navigationsleisten und weg mit der Sidebar.

3. Zu viele Verlinkungen

„Ja aber meine anderen Angebote darf ich meinem Website-Besucher ja wohl zeigen, oder?“

Nein, darfst du nicht.

Du darfst nicht mal deinen besten Blogartikel verlinken. Nicht mal, wenn er der meistgelesene Artikel der Welt ist und du so unfassbar stolz auf ihn bist.

Auf deine Verkaufsseite darf keine Verlinkung.

Außer: die Verlinkung führt deinen Website-Besucher in den nächsten Schritt in deinem Verkaufsprozess.

Dann darf die Verlinkung her.

Aber das darf auf deiner ganzen Verkaufsseite immer nur dieselbe Verlinkung sein.

Denn, du erinnerst dich, du verfolgst auf deiner Verkaufsseite immer nur ein einziges Ziel.

Zusammenfassung

Damit deine Verkaufsseite das tut, was sie soll – verkaufen – musst du auf alles Unnötige verzichten.

Du brauchst nicht zwingend das perfekte Design und die perfekte Technik.

Deine Verkaufsseite muss so ablenkungsfrei wie möglich sein.

Unbedingt verzichten solltest du auf diese 3 Dinge:

  1. 1
    Navigationsleisten in Header und Footer
  2. 2
    Sidebar
  3. 3
    Zu viele Verlinkungen

Denn sie lenken die Aufmerksamkeit deines Website-Besuchers auf sich. Und sie verleiten ihn dazu, deine Verkaufsseite wieder zu verlassen. Ohne dein Angebot zu kaufen.

Achte also darauf, nur das Nötigste auf deine Verkaufsseite zu packen. Nur wenn es dir beim Verkaufen hilft, hat es eine Daseinsberechtigung.

Sonst: weg damit!

Willst du wissen, ob sich so eine Verkaufsseite überhaupt für dein Angebot eignet? Oder interessiert es dich, wie du eine professionelle Verkaufsseite zum kleinen Preis bekommen kannst? Dann lies diesen Blogbeitrag, dort beantworte ich die meistgestellten Fragen meiner Kunden zu Verkaufsseiten :-)


Was lenkt dich auf anderen Websites auch oft ab? Schreibe mir einen Kommentar, dann können wir weitere Dinge sammeln, die nichts auf einer Verkaufsseite zu suchen haben :-)

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