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Home Office einrichten: schnell und einfach

Egal, aus welchen Gründen du ein Home Office einrichten musst oder willst – für produktives Arbeiten brauchst du eine gute Vorbereitung.

Denn wenn du von zu Hause aus arbeitest, bist du alleine für deinen Arbeitstag und deine Selbstorganisation verantwortlich.

Wenn du gerade erst mit dem Arbeiten von zuhause beginnst, hast du vielleicht noch zu romantische Vorstellungen davon

Denn ich sage es dir ganz ehrlich: du kannst nicht erwarten, einfach mit deinem Laptop den ganzen Tag auf der Couch zu liegen und dabei produktiv zu sein.

Effektives Arbeiten im Home Office erfordert Disziplin und eine gute Selbstorganisation.

Ohne diese beiden Eigenschaften wirst du dich zu leicht ablenken lassen, deine Arbeit nicht mehr richtig erledigen und dich bald in deinem Zuhause unwohl fühlen, weil du ständig ein schlechtes Gewissen hast.

Glaub mir, ich weiß, wovon ich spreche ;-)

Die gute Nachricht ist, um schnell dein Home Office einrichten und produktiv nutzen zu können, brauchst du nur meine 2 Phasen zu befolgen. 

1. Vorüberlegungen: Wo und wie solltest du dein Home Office einrichten?

Erst überlegen – dann renovieren

Bevor du gleich anfängst, deine ganze Wohnung zu renovieren, solltest du erstmal überlegen, ob das überhaupt nötig ist.

Folgende Fragen helfen dir bei deinen Überlegungen:

  1. 1
    Was wirst du in deinem Home Office tun?
  2. 2
    Welche Art von Arbeit musst du dort erledigen?
  3. 3
    Werden jemals Kunden dein Home Office besuchen?
  4. 4
    Werden ab und zu Kollegen zu dir kommen?
  5. 5
    Welche Art von Materialien musst du in deinem Home Office lagern?
  6. 6
    Welche Arbeitsausrüstung benötigst du?
  7. 7
    Wann wirst du den größten Teil deiner Arbeit erledigen?
  8. 8
    Wirst du Telefonkonferenzen führen?
  9. 9
    Wirst du Videokonferenzen führen?

Überlege dir in Ruhe, welche Anforderungen du eigentlich an dein Home Office hast.

Bist du zum Beispiel Yogalehrerin oder bist du Fotograf?

Wenn du dir die Anforderungen an deinen Arbeitsplatz überlegst, kannst du viel leichter visualisieren, welche Art von Einrichtung du überhaupt benötigst.

Wähle einen Raum mit Fenstern

Ein Home Office mit Fenstern zu haben, ist aus zwei Gründen wichtig:

  1. 1
    Du hast ausreichend Tageslicht zur Verfügung, um deine Utensilien und Materialien überblicken zu können
  2. 2
    Tageslicht wirkt sich positiv auf die Vitalfunktionen aus. Zu wenig Tageslicht kann Beschwerden wie Abgeschlagenheit, Müdigkeit, Abwehrschwäche bis hin zur Winterdepression verursachen. (Quelle: Haufe)

Bewerte den Geräuschpegel innerhalb und außerhalb deiner Wohnung/deines Hauses

Um produktiv im Home Office arbeiten zu können, brauchst du eine entspannte Umgebung.

Du solltest dein Home Office also nicht unbedingt im lautesten Teil deiner Wohnung oder deines Hauses einrichten.

Suche dir einen Ort in deinem Zuhause aus, an dem dich die Musik der Nachbarn, der Lärm auf der Straße oder die zwitschernden Vögel vorm Fenster nicht stören :-)

Nutze Ecken oder freie Bereiche

Hast du in deiner Wohnung oder deinem Haus ein freies Zimmer zur Verfügung?

Dann ist wahrscheinlich schon klar, dass du dein Home Office dort einrichten wirst.

Wenn du jedoch in einer kleineren Wohnung oder einem weniger geräumigen Haus lebst, musst du kreativ werden.

Vielleicht eignet sich eine Ecke in deinem Wohnzimmer oder ein Teil des Flurs für die Einrichtung deines neuen Arbeitsplatzes.

Räume, die du oder deine Familie selten nutzen, eignen sich am besten für ein Home Office. Wenn du deinen Arbeitsplatz gerade im Kinderzimmer eröffnet haben solltest, dann wird dir die beste Selbstorganisation nichts bringen ;-)

Außerdem solltest du auch nicht in deinem Schlafzimmer arbeiten. Denn wenn dein Bett neben deinem Schreibtisch steht, wird dich deine Arbeit ganz sicher bis in deine Träume verfolgen.

2. Praktische Umsetzung: Home Office einrichten – so platzierst du Computer, Möbel und Deko an der richtigen Stelle

Streiche die Wände in einer taktisch klugen Farbe

Du wirst wahrscheinlich viel Zeit in deinem neuen Home Office verbringen. Daher sollte es ein Ort sein, an den du jeden Tag gerne gehst.

Wenn du dich dabei wohlfühlst, dann verschönere deinen Arbeitsplatz doch mit etwas Farbe!

Wähle dafür Farben, die deinem Geschmack entsprechen und deiner Konzentration dienen:

  • Blau und Grün wirken beruhigend
  • Rot regt den Appetit an und erhöht die Herzfrequenz. Wenn du Verkäufer oder Händler bist, kannst du dich von roten Akzenten inspirieren lassen
  • Gelb wirkt aufheiternd und erwärmend, auf blauem Hintergrund kann es deine Konzentrationsfähigkeit verbessern

In meinem Home Office sind die Wände weiß geblieben. Aber dafür habe ich sehr farbenfroh dekoriert.

Kennst du mein Home Office? Du kannst es dir auf meiner Website oder meinem Instagram-Account ansehen. 

Zum Beispiel hier:

Lass deiner Kreativität einfach freien Lauf und gestalte dein Home Office so, wie es dir alleine gefällt.

Tu deinem Rücken einen Gefallen: runter von der Couch

Ich weiß, es ist sehr verlockend, am Esstisch oder auf der Couch zu arbeiten. Mein Lieblingsplatz ist ehrlich gesagt auch am Esstisch, direkt neben Kaffeemaschine und Kühlschrank

Aber ich empfehle dir trotzdem, Geld in einen guten Bürostuhl zu investieren. Denn du wirst den Großteil des Tages darin sitzen.

Und das letzte, was du jetzt brauchen kannst, sind Rückenschmerzen.

So wirst du nicht krank, dick und dumm ;-)

Ob Stehpulte tatsächlich gesundheitliche Vorteile mit sich bringen, ist noch nicht so ganz klar.

Doch Sitzen macht auf jeden Fall krank, dick und dumm – das sagt zumindest die Süddeutsche.

Wenn du ausreichend Platz zur Verfügung hast, kannst du deinen normalen Schreibtisch mit einem Stehpult ergänzen und den Tag über öfter mal zwischen Sitzen und Stehen wechseln.

Die billigste Variante eines Stehpultes, die mir einfällt, ist der Knotten Stehtisch von Ikea.

Licht an!

Idealerweise wird dein Arbeitsplatz bereits von Tageslicht erhellt.

Trotzdem solltest du unbedingt zusätzliche Lampen und Deckenleuchten in der Nähe deines Schreibtisches installieren, um eine helle Atmosphäre zu schaffen.

Wenn schon, dann starre von der richtigen Stelle aus auf deinen Bildschirm

Es gibt einen richtigen und einen falschen Weg, um 8 Stunden täglich auf deinen Computerbildschirm zu starren :-)

Der obere Rand deines Bildschirms sollte ungefähr auf deiner Augenhöhe oder etwas darunter liegen.

Wenn du dann nämlich Texte scannst, schließen sich deine Augen dabei automatisch etwas. Das verhindert, dass deine Augen zu schnell ermüden.

Wenn möglich, stelle den Computer so hin, dass sich dahinter eine Wand befindet und du nicht direkt ins Licht schaust.

Strahlt dir nämlich die Sonne ins Gesicht, wirst du die Augen zukneifen müssen und das verursacht auf Dauer Kopfschmerzen.

Deine Füße solltest du während dem Arbeiten auf dem Boden halten. Und deine Tastatur sollte so platziert sein, dass deine Unterarme parallel zum Boden sind.

Übrigens musst du natürlich nicht 8 Stunden in dieser Stellung verharren! 

Wie du deinen Arbeitstag in produktive und freie Zeiten einteilst, erkläre ich dir in meinem Blogbeitrag Wie du mit der Pomodoro-Technik deine Produktivität steigern und eine bessere Selbstorganisation lernen kannst.

Statte dich mit der richtigen Hardware aus

Abhängig von deiner Arbeit benötigst du vielleicht noch mehr Hardware als einen einfachen Laptop.

Brauchst du zum Beispiel ein Telefon, eine Maus oder einen zweiten Monitor?

Und wie wäre es mit einem Drucker? Vielleicht einer, der auch scannt und faxt?

Wenn du weißt, was du brauchst, kannst du dir die Ausstattung online bestellen und liefern lassen. 

Besorge dir die richtige Software

Hoffentlich hast du den perfekten Computer, Drucker und die perfekte Tastatur gefunden. Aber um dein Home Office vollständig einzurichten, musst du noch ein paar Dinge bedenken.

Denn es gibt noch bestimmte Programme, die du wahrscheinlich kaufen und auf deiner neuen Hardware installieren musst.

Wenn du beispielsweise viel mit Tabellenkalkulation oder Textdokumenten arbeitest, brauchst du Microsoft Office.

Wenn du Grafikdesigner bist, benötigst du Adobe Photoshop und Illustrator. 

Lege Business-Bereiche in deiner Wohnung fest

Um dein Home Office so einzurichten, dass es dir später einen organisierten Ablauf bietet, empfehle ich dir, separate Arbeitsbereiche festzulegen.

Dein Schreibtisch mit Computer, Telefon und Drucker ist das Herzstück deines Home Office.

Nun brauchst du noch einen Ort, an dem du deine Ordner und Dokumente verstauen kannst. Dafür eignen sich zum Beispiel Bereiche eines Bücherregales.

Ein Schrank oder Schubladen für deine Post-It-Notizen, Briefmarken, Hefter und andere Büromaterialien dienen als „Versorgungsbereich“. 

Hol dir die Natur nach Hause – auch ohne grünen Daumen

Die Farbe Grün wirkt sich positiv auf unser inneres Empfinden aus. Deshalb eignen sich Zimmerpflanzen hervorragend für ein potenziell stressiges Arbeitsumfeld.

Oh, dir fehlt der grüne Daumen?

Kein Problem, dann kaufe dir einen Farn oder eine Friedenslilie. Sie erfordern beide keine große Pflege und werden deinen Arbeitsplatz trotzdem verschönern.

Setze deinem Umfeld Grenzen

Dein Home Office sollte ein Zufluchtsort sein. Daher ist es wichtig, einige Grundregeln für dein Umfeld festzulegen.

Wenn dich zum Beispiel deine Haustiere zu sehr ablenken, halte sie von deinem Arbeitsplatz fern.

Auch Ehepartner, Kinder (soweit möglich natürlich), Mitbewohner und Kunden sollten nicht einfach hereinplatzen dürfen. Es sei denn, es gibt etwas wirklich Wichtiges.

Wenn du sogar einen ganzen Raum für dich hast, dann halte die Türe geschlossen.

Schließe die Türe auch hinter dir, wenn du Feierabend machst. Das erleichtert den psychischen Übergang ins Privatleben. 

Fazit

Aus welchen Gründen auch immer du ein Home Office einrichten willst – ich hoffe, meine Tipps haben dir dabei geholfen!

Als freie Texterin arbeite ich seit über 5 Jahren im Home Office. Und glaub mir, der Weg zu produktivem Arbeiten im Home Office kann ganz schön holprig sein ;-)

Aber das Gute ist, wenn du dich einmal auf deine neuen Arbeitsbedingungen eingestellt hast, dann ist ein Home Office das Beste, das es gibt.

Genieße deine Freiheiten und sei diszipliniert, aber nicht zu streng mit dir.

Wenn du Fragen oder Anregungen zu diesem Thema hast, dann freue ich mich sehr über einen Kommentar unter dem Beitrag.

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