Marketingziele für einen erfolgreichen Blog: dein Leitfaden | Jana Diebold
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Dein umfassender Leitfaden zum Festlegen, Messen und Erreichen von Marketingzielen für deinen Blog

Das Wichtigste zuerst: Blogs, für die Marketingziele definiert wurden, sind erfolgreicher als Blogs ohne Ziele.

Deshalb erfährst du von mir heute alles darüber, wie du für deinen Blog Marketingziele festlegst. Und wie du sicherstellst, dass du sie erreichst.

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Ganz gleich, ob du gerade mit deinem Blog startest oder an deinem vorhandenen Blog arbeitest. Der Akt des Bloggens ist nicht unbedingt einfach.

Ein Blog bietet seinem Betreiber große kreative Freiheit. Für manche Menschen ist so ein Gefühl der Grenzenlosigkeit inspirierend und beflügelnd. Andere aber empfinden es als einen haltlosen, anarchistischen Zustand des Grauens, dem sie so schnell wie möglich wieder entkommen wollen :-)

Solltest du zur zweiten Sorte gehören, dann ist dieser Beitrag für dich.

Denn es gibt eine Sache, die große, erfolgreiche Blogs vom Rest unterscheidet. Und das ist nicht unbedingt die Qualität ihrer Ideen oder ihrer Texte. Sondern es ist die Fähigkeit des Bloggers, seinen Blog zu lenken und zu seiner Vision mit langfristigen Zielen und Strategien zu führen.

Mit anderen Worten: das, was einen Blog erfolgreich macht, ist das Festlegen und Erreichen von Marketingzielen. 

Warum du Marketingziele für deinen Blog brauchst

Die meisten Menschen denken linear. Das heißt, sie überschätzen, was sie kurzfristig erreichen und unterschätzen, was sie langfristig erreichen können.

Das Festlegen der richtigen Marketingziele ermöglicht es dir, deine Ambitionen mit deiner täglichen Arbeit in Einklang zu bringen.

Ich zeige dir in diesem Beitrag die Methoden, die du anwenden kannst, um deinen Blog auf die nächste Erfolgsstufe zu heben.

Wir werden die Kernkomponenten von erfolgsversprechenden Marketingzielen untersuchen.

Und ich werde dir die Techniken zu ihrer Bildung und Entwicklung zeigen. Außerdem werden wir uns damit befassen, wie du die Erfolge und Misserfolge deiner Marketingziele prüfen und Schlüsse daraus ziehen kannst.

Übrigens, wenn du wissen willst, wie du mit deinem Blog Geld verdienen kannst, lies meinen Beitrag Online neue Kunden gewinnen: 9-Punkte-Fahrplan für deinen Blog.

Der wichtigste Schritt: beginne mit dem Warum

Zuerst solltest du dir eine einzige Frage in Bezug auf deinen Blog stellen. Diese Frage ist auch sogleich die schwierigste. Sie lautet: „Warum betreibst du deinen Blog?

Vielleicht würdest du jetzt mit einer der folgenden 5 Antworten reagieren:

Ich blogge, weil ich ...

  1. 1
    ... meinem Leser einen Blick hinter die Kulissen verschaffen möchte
  2. 2
    ... persönlich mit meinen Fans in Kontakt treten will
  3. 3
    ... eine Plattform schaffen möchte, die meine Markenidentität zum Ausdruck bringt und mich von der Konkurrenz abhebt
  4. 4
    ... eine E-Mail-Liste aufbauen will
  5. 5
    ... Glaubwürdigkeit aufbauen will

Diese 5 Antworten mögen auf den ersten Blick einigermaßen vernünftig klingen, oder?

Ja, doch sie gehen alle nicht weit genug.

Denn sie beinhalten keine strategischen Marketingziele.

Was bringt es zum Beispiel, eine E-Mail-Liste aufzubauen? Oder welchen Vorteil bietet dir der Aufbau von Glaubwürdigkeit? Inwiefern hilft es dir und deinem Unternehmen, Insider-Einblicke zu geben?

Stelle dir deinen idealen Erfolgszustand vor

Du musst dich fragen, wo du mit deinem Blog in 1 Monat stehen möchtest. Wo in 1 Jahr? Wo in 5 Jahren?

Fange damit an: Stelle dir deinen idealen Erfolgszustand vor. Überlege dir anschließend Schritt für Schritt, wie du mithilfe deines Blogs dorthin gelangst. Versuche, kurzfristige Ziele zu ermitteln, die zu langfristigen Zielen führen.

Finde deine eigenen Marketingziele heraus

Natürlich könntest du es dir jetzt ganz einfach machen und vorgefertigte Zielformulierungen für deinen Blog übernehmen. Doch dann wirst du vermutlich deinen persönlichen Antrieb nicht finden und wahren können.

Nimm dir lieber Zettel und Stift zur Hand und schreibe dir in Ruhe einige Ideen auf. Überlege dir, was deiner Meinung nach der Zweck deines Blogs sein soll. Wohin soll er dein Unternehmen führen?

Anschließend überlege dir grob, wie du deine Ideen in konkrete, erreichbare Marketingziele (für 5 Jahre, für 1 Jahr, für 1 Monat usw.) übersetzen kannst und schreibe sie auf.

Die richtigen MarketingZiele setzen mit der Smart-formel

Schauen wir uns jetzt an, wie du Marketingziele für deinen Blog festlegst, die dein Unternehmen tatsächlich zu nachhaltigem Wachstum führen.

Dafür benutzen wir die SMART-Formel.

SMART steht für:

S = Spezifisch

Meinen Blog verbessern“ wäre ein bedeutungsloses Marketingziel ohne definierbare Parameter. Das Eingrenzen deiner Ziele ist der erste Schritt zum Erfolg. Denn sonst weißt du nicht, worauf es dir ankommt.

M = Messbar

Laut der SMART-Formel müssen Marketingziele messbar sein, um erfolgreich werden zu können. „Werde ein besserer Schriftsteller“ ist kein messbares Ziel. „Schreibe einen Blogbeitrag, der 100 Mal geteilt wird“ ist ein gutes, messbares Ziel.

A = Ausführbar

Ganz klar, du wünschst dir vielleicht, dass 100.000 Menschen deinen Blog lesen werden. Und das kann durchaus passieren! Aber nicht im ersten Monat. Um 100.000 Leser zu bekommen, brauchst du davor 10.000. Davor 1.000 und so weiter. Konzentriere dich also auf das Mögliche.

R = Relevant

Stelle sicher, dass du Marketingziele festlegst, die relevant sind. Statt einfach nur zu sagen „Ich will mehr E-Mail-Abonnenten“ und gar nicht zu wissen, warum du mehr Abonnenten möchtest, solltest du besser ein langfristiges Umsatzziel formulieren wie zum Beispiel: „Ich will mit meinem E-Mail-Marketing die Klickrate auf meine Produktseite um 30 % steigern“. 

T = Terminierbar

Ein gutes Marketingziel braucht immer auch eine zeitliche Einschränkung. „10 Blogbeiträge schreiben“, hat zum Beispiel einen ganz anderen Impuls als „10 Blogbeiträge bis November schreiben“. Setze deinen Marketingzielen harte Grenzen! Nur so kannst du sicherstellen, dass du an deinen Zielen dranbleiben und sie auch erreichen wirst. 

Zusammengefasst: so formulierst du SMART-Marketingziele für deinen Blog

Wenn wir all das zusammenfassen, können wir SMART-Marketingziele in drei verschiedene Arten von Zielen aufteilen.

1. Erstellungsziele

Das sind kreative SMART-Marketingziele, zum Beispiel:

  • 500 Wörter pro Tag in dieser Woche schreiben
  • Drei unterschiedliche Blog-Konzepte für deine Nische in diesem Quartal entwickeln
  • Ein Video oder einen Gastbeitrag in diesem Monat auf einem anderen Medium veröffentlichen

2. Leistungsziele

SMART-Leistungsziele beziehen sich auf die Performance deines Blogs, zum Beispiel:

  • Blog-Traffic in 4 Wochen um 10 % steigern
  • 3 Blogbeiträge mehr in diesem Quartal als im letzten Quartal veröffentlichen
  • E-Mail-Anmeldungsrate in diesem Quartal um 15 % steigern

3. Optimierungsziele

SMART-Optimierungsziele beziehen sich auf deinen eigenen Zielprozess, zum Beispiel:

  • In den nächsten 2 Wochen 4 wichtige Artikel notieren und lesen
  • Google Analytics für den Blog installieren. Die Zahlen einmal pro Woche überprüfen und die Ergebnisse in einer Tabelle festhalten

Bekommst du so langsam ein Gefühl dafür, wie du vage Ideen in erfolgsversprechende SMART-Marketingziele übersetzen kannst?

Nun kehre zu deiner Liste zurück, auf die du zuvor deine Zielideen notiert hast. Schreibe für jede deiner Ideen 5 konkrete SMART-Marketingziele auf! 

Übrigens, Übung macht den Meister. Wenn es dir am Anfang noch schwerfallen sollte, konkrete Ziele zu formulieren: es wird ganz sicher mit der Zeit immer einfacher werden.

So bleibst du an der Verwirklichung deiner Marketingziele dran

So, du hast nun also konkrete, effektive SMART-Marketingziele für deinen Blog formuliert.

Doch wie stellst du sicher, dass du sie auch erreichst? Welche Methoden kannst du anwenden, um deine Marketingziele langfristig zu verfolgen?

Bevor ich dir das verrate, möchte ich dir noch ein paar wichtige Tipps geben:

1. Nimm dir nicht zu viele Ziele auf einmal vor

Es ist viel besser, weniger Ziele zu erreichen, als an vielen zu scheitern. Versuche, auf deinen Erfolgen aufzubauen. Setze Prioritäten und versuche nicht, alles gleichzeitig verwirklichen zu wollen.

2. Führe dir deine Ziele immer wieder vor augen

Wenn du deine SMART-Marketingziele formuliert hast, dann schreibe sie auf ein Blatt Papier. Hänge dieses an deine Bürowand oder an deine Toilettentüre ;-)

Wenn du dich selbst täglich an deine langfristigen Ziele erinnerst, wirst du dich mehr dafür einsetzen.

3. Überlege dir, was du nicht priorisieren willst

Setze dir selbst klare Grenzen für deine Gedanken und deine Arbeit.

Möchtest du dich zum Beispiel zuerst auf den Aufbau deines Blog-Traffics konzentrieren? Dann achte vorerst nicht auf die Anzahl deiner Instagram-Follower.

Das Setzen von Grenzen beseitigt Störungen und verhindert Überforderung.

4. Formuliere deine marketingziele so konkret wie möglich

Anstatt zu sagen „Ich schreibe in Zukunft jede Woche an einem Blogbeitrag“, sollte ein SMART-Marketingziel besser lauten „Ich werde jetzt jeden Dienstag nach dem Mittagessen bis zum Feierabend an einem Blogbeitrag schreiben“.

Wie du deine Marketingziele erreichst: Ein dreistufiger Überprüfungsprozess

Lass uns nun eine einfache, aber leistungsstarke Zielsetzungsstruktur für dich und deinen Blog erarbeiten.

Eine der effektivsten Möglichkeiten, langfristige Ziele zu überwachen und zu erreichen, ist der folgende dreistufige Überprüfungsprozess.

Mithilfe dieses Überprüfungsprozesses erfasst und verfolgst du deine wichtigsten täglichen/wöchentlichen/monatlichen Ziele.

Und so funktioniert der dreistufige Überprüfungsprozess

1. Vierteljährliche Zielsetzung

Auf der Ebene der vierteljährlichen Zielsetzung erarbeitest du für die nächsten 13 Wochen 3 primäre SMART-Marketingziele für deinen Blog.

Während des Quartals überprüfst du wöchentlich deine Erfolge und Misserfolge. Als Quartals-Resümee versuchst du dann, deinen idealen Erfolgszustand zu visualisieren. Müssen deine langfristigen SMART-Marketingziele daran angepasst, geändert oder verworfen werden?

Anschließend überlegst dir so viele SMART-Ziele wie möglich für das nächste Quartal. Und reduzierst diese dann auf die 3 wichtigsten für die kommenden 3 Monate.

Wiederhole diesen Prozess Quartal für Quartal. 

2. Wöchentliche Zielsetzung

Die wöchentliche Zielüberprüfung funktioniert ähnlich.

Teile deine vierteljährlichen SMART-Marketingziele in kürzere Zeiträume auf (Woche 1–5, 6–10 usw.).

Nun leite dir daraus jede Woche deine Wochenziele ab.

Sieh dir nach jeder Woche deine vierteljährlichen SMART-Ziele an und stelle sicher, dass sie noch Sinn ergeben.

Überprüfe, was du letzte Woche mit deinem Blog erreicht hast.

Dann wiederhole diesen Prozess Woche für Woche.

3. Tägliche Zielüberprüfung

Die tägliche Zielüberprüfung folgt demselben Prinzip.

Lege jeden Morgen 3 Aufgaben für den Tag fest, die du aus deinen wöchentlichen SMART-Marketingzielen abgeleitet hast.

So konzentrierst du dich auf das, was wichtig ist, nicht auf das, was dringend ist.

Notiere dir in einer Liste deine abgearbeiteten Aufgaben. So kannst du sie am Ende der Woche leichter bewerten.

Die 3 häufigsten Hindernisse, die dich vom Erreichen deiner ziele abhalten

Ich weiß, das alles klingt erstmal nach einem Haufen Arbeit. Und du fragst dich vielleicht, wie du diesen Haufen Arbeit überhaupt je bezwingen sollst.

Dann verrate ich dir jetzt die Lösung: gib nicht auf!

Ja, so einfach ist das. 

Aber zusätzlich verrate ich dir noch die 3 häufigsten Fehler auf dem Weg zu langfristigem Erfolg – damit du sie umgehen kannst :-)

Fehler 1: Du setzt dir zu viele Ziele

Begehe nicht den Fehler und setze dir zu viele Ziele!

Ich kann das gar nicht oft genug betonen, denn diesen Fehler sehe ich wirklich am häufigsten bei meinen Kunden. Sie setzen sich unglaublich viele Ziele, bereiten sich damit unglaublich viel Stress und sind am Ende wahnsinnig enttäuscht von sich, weil sie ihre Ziele nicht erreicht haben.

Nimm dir weniger Ziele vor!

Glaub mir, 3 (realistische!) Ziele reichen aus. Und setze diese 3 Ziele wirklich um. Das Erfolgsgefühl, was sich dann einstellt, verleiht immer wieder neue Motivation und Spaß an der Sache. Nur so wirst du langfristig dranbleiben. 

Fehler 2: deine ziele sind unfokussiert

Du möchtest einen Blog starten, oder deinen Blog optimieren – so weit sind wir uns einig.

Aber was heißt das genau?

Möchtest du lebhafte Diskussionen in den Kommentaren unter deinen Beiträgen entfachen? Möchtest du, dass deine Ideen auf anderen Websites beschrieben und diskutiert werden? Möchtest du Gastbeiträge auf anderen Blogs verfassen und Gäste auf deinem Blog schreiben lassen? Und warum willst du diese Dinge tun?

Erinnere dich immer an die SMART-Formel und bewahre deinen Fokus!

fehler 3: deine ziele sind unrealistisch

Ich habe es eingangs schon erwähnt, das Marketingziel „100.000 Blogleser im ersten Monat“ ist absolut unrealistisch. Es sei denn, du bist bereits bekannt und hast eine breite Fanbase.

Deshalb nochmal: setze dir fokussierte und erreichbare, realistische Ziele!

Denke daran, du willst dich auf langfristiges Wachstum konzentrieren und nicht nach 3 Monaten im Burnout enden... ;-)

Fazit

So, hoffentlich konnte ich dir heute klar machen, warum du Marketingziele für deinen Blog brauchst und wie du sie erreichst.

Zusammengefasst, wir haben ausführlich besprochen:

  • Warum du dir im Klaren darüber sein musst, aus welchem Grund du Bloggen möchtest.
  • Wie du mit der SMART-Formel die richtigen Marketingziele für deinen Blog festlegst.
  • Wie du mit einem dreistufigen Überprüfungsprozess deine SMART-Marketingziele überwachst und erreichst.
  • Und welche 3 häufigsten Hindernisse dich auf deinem Weg zum langfristigen Blog-Erfolg noch aufhalten können.

Abschließend möchte ich dir noch einen letzten Hinweis geben:

Bitte empfinde meine Blogbeiträge nicht als verbindliche Anweisungen. Sondern sieh sie als Richtlinien, die du an deine eigene Situation anpassen kannst.

Denn es ist durchaus möglich, dass du nur einen kleinen Teil des hier Beschriebenen für dich benötigst.

Wenn das so ist – fantastisch!

Probiere es einfach aus! Finde heraus, was für dich funktioniert und passe es an dich und deinen Blog an.

Bloggen ist nicht einfach. Es muss aber deswegen nicht kompliziert sein, weißt du, was ich meine?

Das Entfernen von Gedankenchaos durch das Setzen klarer und realistischer SMART-Marketingziele spart Nerven, Zeit und Energie. Und verleiht mehr Zeit für die Erstellung hervorragender Inhalte.

Und genau das macht einen großartigen Blog am Ende aus :-)

Übrigens, wenn du wissen willst, wie du eine Content-Marketing-Strategie erstellen kannst, dann lies meinen Beitrag: Wie du in 7 einfachen Schritten deine Content-Marketing-Strategie entwickelst.

KOSTENFREIER ONLINE-WORKSHOP "Volltreffer" FÜR SELBSTSTÄNDIGE

Lerne, wie du eine Auftragsflaute sinnvoll für dein Business nutzt! Ich zeige dir in 1 Stunde, wie du glasklare Kern-Botschaften und eine Kommunikationsstrategie für dein Angebot entwickelst und damit alte und neue Kunden überzeugst.

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