newsletter schreiben_jana diebold

Richtig gute Newsletter zu schreiben ist gar nicht so schwer – wenn du weißt, wie es geht. Ich habe 5 wirksame Texter-Tipps für dich, die dir sicher dabei helfen, deinen Newsletter zu verbessern. Und die dir vor allem dabei helfen, wieder mehr auf dein Gefühl zu hören. Denn dann wirst du automatisch richtig gute Newsletter schreiben.

Zuerst: vergiss alles, was du bisher über Newsletter gelernt hast

Jetzt fragst du dich wahrscheinlich: „Äh? Was erzählt die mir jetzt für merkwürdiges Zeug?

Verstehe ich. Aber trotzdem: bitte vergiss jetzt alles, was du bisher über das Schreiben von Newsletter gelesen hast.

Denn: ich möchte, dass du dich wieder auf deine Intuition verlässt!

Wenn du nämlich eine der Selbstständigen bist, die ständig nur auf der Suche nach neuen Tipps das Internet durchforsten, dann sage ich dir jetzt, dass du so niemals zum Erfolg kommen wirst.

Denn weißt du, was erfolgreiche Selbstständige von nicht so erfolgreichen Selbstständigen unterscheidet?

Erfolgreiche Selbstständige konzentrieren sich auf das, was tatsächlich wichtig ist!

Also auf das, was ihnen Umsatz bringt!

Deshalb: höre auf, ständig zu prüfen, wie die anderen es machen. Vertraue auf dich und dein Können und fokussiere dich auf deine Arbeit. 

Wenn du nach deinem Gefühl handelst, wirst du automatisch die richtigen Entscheidungen treffen. 

Dein Newsletter ist die wichtigste Verbindung zu deinen potenziellen Kunden! Du erreichst sie mit deinem Newsletter so nah und direkt wie mit keinem anderen Kanal.

Also solltest du dieses Potenzial auch nutzen!

Wenn du einen Newsletter-Text nach Gefühl schreibst, wird er deinen Lesern im Kopf bleiben.

Trotzdem gebe ich dir jetzt 5 wirksame Newsletter-Tipps aus meiner eigenen Erfahrung als Texterin. 

Die kannst du dir gerne noch zu Herzen nehmen, bevor du dann richtig Gas mit deinem Newsletter gibst und damit hoffentlich deinen Umsatz ankurbelst ;-)

Texter-Tipp #1: Erstelle dir einen Redaktionsplan

Bevor du anfängst, Ideen zu sammeln und Newsletter zu verschicken, solltest du dir einen Redaktionsplan anlegen.

Ich benutze dafür eine Excel-Datei, in der ich meine Themen für ein ganzes Jahr einplane.

Du kannst aber auch ganz einfach ein Blatt Papier oder eine Seite in deinem Notizbuch nehmen und 12 Spalten für jeden Monat darauf aufzeichnen.

In jeder Spalte vermerkst du dann einfach deine Themen für deinen Newsletter.

Achte darauf, dass du immer nur diesen Plan verwendest. Lege nicht mehrere Pläne an, da wirst du durcheinanderkommen.

Arbeite von Januar bis Dezember nur an diesem einen Plan. Wenn du ein Newsletter-Thema kurzfristig änderst, dann aktualisiere das auch in deinem Redaktionsplan.

Und im nächsten Jahr kannst du dann mithilfe dieser Vorlage einen neuen jährlichen Redaktionsplan für deinen Newsletter anlegen.

Redaktionsplan füllen: Sammle die Probleme deiner Newsletter-Leser

Nun geht es an das Themen-Brainstorming. Du hast dich bestimmt schon gefragt, wie du immer wieder neue Themen für deinen Newsletter finden kannst.

Dafür solltest du deine Perspektive ändern. Du solltest dich nicht fragen, WAS du in deinem Newsletter schreiben kannst.

Sondern du solltest dich immer fragen, WELCHE Probleme deiner Newsletter-Leser du lösen kannst?

Welche Probleme haben deine potenziellen Kunden? Dann schreibe Newsletter, die diese Probleme lösen bzw. eine Lösung dafür zeigen.

Wenn du zum Beispiel Yogalehrerin bist, dann könntest du in deinem Newsletter 3 Yoga-Übungen gegen Rückenschmerzen für das Büro vorstellen.

Oder wenn du Hundetrainerin bist, dann könntest du einen Newsletter über Problemverhalten von Hunden an der Leine schreiben und einen einfachen, umsetzbaren Trick zeigen, mit dem ein Hund schon etwas ruhiger an der Leine geht.

Verstehst du, was ich meine?

Setze dich in Ruhe hin, nimm ein Blatt Papier und einen Stift zur Hand und überlege dir (ohne Internet-Recherche), welche Probleme deine potenziellen Kunden haben und wie du ihnen mit deinem Newsletter dabei helfen kannst, diese Probleme zu lösen.

Sammle deine Ideen und plane sie in deinen Redaktionsplan ein. So erstellst du dir schnell einen Content-Plan für die nächsten Wochen oder Monate.

Texter-Tipp #2: Achte auf die Optik

Wir werden gleich auf den Inhalt deines Newsletters eingehen. Doch zuerst möchte ich dir noch ein paar wichtige Worte zum Design geben.

Denn wenn du möchtest, dass die Menschen deinen Newsletter wirklich lesen, musst du dir auch Gedanken um das Aussehen machen. Dazu gebe ich meinen Kunden immer nur diesen einen Rat: 

Halte das Design deines Newsletter so einfach wie möglich!

Wenn du zu meinem Newsletter angemeldet bist, dann weißt du, was ich meine. Meine Mailings bestehen aus einem kleinen Foto von mir und schwarzem Text auf weißem Hintergrund. Das wars. 

Mein Newsletter enthält keine Buttons, keine Bilder, keine Farben oder sonstigen Schnickschnack.

Weil: ich bin Texterin. Und keine Designerin.

Deshalb lasse ich die Finger vom Design und konzentriere mich auf das, was ich kann: das Schreiben.

Denn ich will, dass meine Leser meinen Newsletter lesen. Nicht nur die Bilder anschauen.

Hier sind meine Ratschläge zu deinem Newsletter-Design:

  • Verwende viele Absätze, um Leerraum zu erzeugen.
  • Verwende wenig Farben und helle Farbtöne, die das Auge auf deinen Text lenken.
  • Setze keine Stock-Fotos ein (Pixabay, Unsplash, Shutterstock, Adobe Stock/Fotolia etc.), sondern authentische Bilder von dir, deinem Arbeitsplatz, deinen Arbeitsmaterialien ein (dann bekommst du auch keine Probleme mit den Bildrechten).
  • Schreibe deine Newsletter in gut lesbarer Schrift (Open Sans, Verdana, Roboto, Helvetica, Lato, Futura) und stelle die Schriftgröße auf mindestens 14 px ein.
  • Erstelle dir in deinem Newsletter-Tool eine Vorlage, die du jedes Mal wieder verwenden kannst.

Texter-Tipp #3: Behandle pro Newsletter ein Thema

Beim Schreiben guter Texte gilt: weniger ist mehr. Und das gilt auch für deinen Newsletter. Sowohl für das Design als auch für deinen Newsletter-Text.

Wenn du deinen Newsletter selbst in einem Mailing-Tool wie ActiveCampaign oder Mailchimp vorbereitest und verschickst, dann tue dir einen Gefallen: verkünstle dich nicht.
Halte das Design so einfach wie möglich. Mein Newsletter-Design besteht zum Beispiel aus einem kleinen Bild von mir ganz oben, einer Anrede-Formel und dann schwarzem Text auf weißem Hintergrund. Mehr nicht.

Du willst mit deinem Newsletter eine Verbindung zu deinem Leser aufbauen. Lenke ihn deshalb nicht mit unnötigen Spielereien von deinen Botschaften ab.

Und überfordere deinen Leser auch nicht mit Themen. Ich sehe es so oft, dass Unternehmer ihre Newsletter so voll mit Informationen und Themen packen, dass diese fast platzen.

Aber dadurch vergraulen sie ihre Leser, weil sie sie völlig überfordern.

Sorge dafür, dass dein Leser dabeibleibt. Deine Newsletter müssen einfach zu konsumieren sein.

Nur wenn dein Leser dich versteht, wird er auch eine Verbindung und Vertrauen zu dir aufbauen (können).

Behandle deshalb pro Newsletter ein Thema, also so:

  1. 1
    Thema = Newsletter 1
  2. 2
    Thema = Newsletter 2
  3. 3
    Thema = Newsletter 3

Ganz einfach eigentlich. Wenn du deinen Newsletter so planst, pro Newsletter ein Thema, wirst du auch automatisch viel mehr Newsletter versenden können. Denn du verschießt dein Pulver nicht mit einem Mal, sondern verwendest es geschickt und dauerhaft.

Texter-Tipp #4: Pro Satz ein Gedanke

Genau das Gleiche gilt auch für deine Texte. Ich verwirre dich jetzt nicht mit 1.000 abstrakten Schreib-Tipps.

Sondern ich gebe dir nur einen einzigen:

Behandle pro Satz nur einen einzigen Gedanken! Also so:

  1. 1
    Satz = Gedanke 1
  2. 2
    Satz = Gedanke 2
  3. 3
    Satz = Gedanke 4
  4. 4
    usw.

Wenn du so vorgehst, schreibst du ganz automatisch einen guten und verständlichen Text. Denn du sorgst wieder dafür, dass dein Leser nicht überfordert ist, sondern er dir folgen und deine Botschaften verstehen kann.

Schreibe einen so langen Text, dass du dein Thema abschließend behandelt hast. Wenn du das in 3 Sätzen machen kannst, dann verschicke einen Newsletter mit 3 Sätzen.
Wenn du etwas mehr Text dafür verfassen musst, dann mache es.

Achte darauf, dass jeder einzelne deiner Newsletter Mehrwert bietet. Jeder Newsletter sollte also ein Problem oder eine Sorge deines Lesers lösen bzw. ihm eine wertvolle und hilfreiche Information übermitteln.

Dann werden deine Leser anfangen, deine Newsletter zu lieben.

Texter-Tipp #5: Sage deinem Leser am Ende, was er tun soll

Zu guter Letzt: du musst deinem Leser in jedem Newsletter (und übrigens in jedem anderen Text auch) am Ende sagen, was er jetzt tun soll.

Soll er dir zum Beispiel auf deine E-Mail antworten? Oder soll er einen Link klicken? Oder soll er deinen Blogbeitrag lesen?

Egal, was es ist: sage es ihm klipp und klar am Ende deines Newsletters.

Also so zum Beispiel:

  • Und jetzt: antworte mir einfach auf meine E-Mail, ich freue mich darauf!
  • Klicke auf den Link und ...
  • Lies meinen gesamten Blogbeitrag dazu und erhalte alle Informationen zum heutigen Thema

Newsletter schreiben – Zusammenfassung

Dein Newsletter hat ein einziges Ziel: die Verbindung zu deinem Leser zu stärken und sein Vertrauen zu wecken. Deshalb kommt es nicht darauf an, dass dein Newsletter perfekt aussieht oder perfekt aufgebaut ist. Sondern es ist wichtig, dass die Botschaft deines Newsletters aus deinem Herzen herauskommt. Denn das spürt dein Leser! Lasse dich nicht von den ganzen Tipps im Internet verwirren. Sondern höre auf dich und deine Intuition. Du weißt am besten, was deine potenziellen Kunden von dir lesen wollen. Meine Tipps sollen dir dabei helfen, ins Machen zu kommen. Denn nur durch Ausprobieren wirst du besser werden können.

Wenn du bei deinem Newsletter weitere Hilfe brauchst, dann schreibe mir einfach eine E-Mail an jana@buchstabenschwalbe.de und vereinbare dein kostenfreies Erstgespräch. Ich unterstütze dich mit meinem ganzen Texter-Wissen und wenn du willst, schreibe ich auch gerne die Texte für deinen Newsletter.

WICHTIGER HINWEIS:

DU FINDEST MICH JETZT AUF WWW.SLOCO.DE!

Im Mai 2021 ging ich den nächsten großen Schritt in meiner Entwicklung als Unternehmerin: ich gründete meine eigene Agentur.


Seitdem betreue ich meine Kunden über SLOCO – Agentur für Slow-Content-Marketing


Mein Team und ich helfen Unternehmern und kleinen und mittelständischen Unternehmen dabei, online Kunden zu finden und langfristig zu binden – und zwar durch Content mit Bedacht, Tiefe & Integrität.


www.buchstabenschwalbe.de pflege ich nicht mehr!


Wenn du mich als Texterin beauftragen möchtest oder meine Unterstützung in einem umfassenderen Online-Marketing-Projekt buchen möchtest, dann informiere dich bitte über www.sloco.de über unsere Leistungen oder schreibe mir einfach eine E-Mail an jana@sloco.de.


Ich freue mich auf deine Nachricht und deinen Besuch bei SLOCO – Agentur für Slow-Content-Marketing!

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