sommerflaute nutzen_jana diebold

Es ist Sommer. Und es ist schönes Wetter. Alle Menschen sind entweder im Urlaub oder zumindest im Schwimmbad. Nur wenige Fleißige schwitzen jetzt gerade im Büro vor sich hin. Doch wahrscheinlich ist an sinnvolles Arbeiten nicht zu denken: denn dein Ansprechpartner liegt gerade an der Ostsee in seiner Strandmuschel und dein Angebot oder dein halbfertiger Auftrag warten geduldig auf seinem Schreibtisch. Habe ich Recht? Dann habe ich jetzt 5 Tipps für dich, wie du die Sommerflaute sinnvoll für deinen Blog nutzen kannst!

5 Dinge, die du jetzt tun solltest, um die Sommerflaute sinnvoll für deinen Blog zu nutzen

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1. Blog-Ziel überprüfen

Vielleicht bloggst du schon eine Weile. Aber hast du dir für deinen Blog eigentlich schon ein Ziel gesetzt?

Und damit meine ich jetzt keine Formulierung wie etwa „Ich blogge, weil man das halt machen soll!“.

Sondern ich meine eine konkrete Zielformulierung:

  • Was willst du mit deinem Blog in nächster Zeit erreichen?
  • Wo willst du mit deinem Blog in einem Monat stehen?
  • Wo in einem Jahr und wo in fünf Jahren?

Blogs, für die ein Ziel definiert wurde, sind erfolgreicher als Blogs ohne Zielvorgaben. Weil du nur weißt, worauf du hinarbeiten musst, wenn du ein Ziel hast!

Also, nutze die Sommerflaute und nimm dir Zettel und Stift zur Hand. Überlege dir, wie die Zukunft für deinen Blog aussehen soll, was du mit ihm erreichen willst und wie du es erreichen kannst.

Übrigens, in diesem Blogbeitrag zeige ich dir genau, wie du Marketingziele für deinen Blog definierst.

2. Blogbeitragsthemen für das restliche Jahr planen

Wenn du für deinen Blog ein Ziel definiert hast, ist der nächste logische Schritt, deine Blogbeitragsthemen zu überprüfen und ggf. anzupassen.

Passen sie noch zu deiner Zielformulierung? Helfen Sie dir dabei, dein Blog-Ziel für die nächsten 5 Jahre zu erreichen? Wenn nicht: dann lösche sie raus!

Denn alle Blogbeitragsideen, die jetzt nicht mehr zu deiner Zielformulierung passen, sind unnötig.

Dein Blog muss deinem Leser klar und deutlich zeigen, um was es geht – und zwar auf den ersten Blick.

Nutze die Sommerflaute, um deinen Blog auf Herz und Nieren zu prüfen und mal so richtig aufzuräumen.

Und falls du Inspiration brauchst: in diesem Beitrag hier habe ich 19 bewährte Blog-Ideen gesammelt, die immer funktionieren.

3. An einem umfassenden Listenbeitrag arbeiten

Listen machen glücklich. Eine Liste erlaubt es uns, schnell zu scannen, um was es geht. Eine Liste sieht sauber und ordentlich aus und bereitet uns das gute Gefühl, alles Wichtige an einem Ort versammelt zu haben.

Nutze die Sommerflaute und schreibe doch mal einen richtig umfassenden Listenbeitrag für deine Leser!

Überlege dir, mit was für einer Liste du ihnen eine Freude bereiten könntest. Du kannst zum Beispiel hilfreiche Tools in einer Liste sammeln. Oder du kannst eine Schritt-Für-Schritt-Anleitung in Listenform erstellen. Oder du kannst die Meinungsmacher deiner Nische in einer Liste aufzählen und auf ihre Blogs/Websites verlinken.

Ideen für eine Liste gibt es viele. Frage dich einfach, über welche Liste sich deine Leser am meisten freuen würden.

4. Alte Blogartikel aktualisieren

Damit dein Blog in Google sichtbar wird, musst du ihn ständig pflegen. Denn Google bemerkt, wenn Leben auf deinem Blog herrscht und bewertet dies als positiv.

Natürlich ist das regelmäßige Veröffentlichen neuer Blogbeiträge von essentieller Bedeutung für deinen Blog. Doch du solltest auch deine veröffentlichten Blogbeiträge nicht außer Acht lassen. Denn auch diese kannst du immer wieder aktualisieren.

Gibt es zum Beispiel eine neue Regelung, die du in deinen Beitrag mit aufnehmen kannst? Oder hast du eine wertvolle Aussage eines anderen Bloggers entdeckt, die du als Zitat in deinen Beitrag aufnehmen kannst? Oder gefällt dir einfach dein damaliger Schreibstil nicht mehr so recht und du würdest gerne den ein oder anderen Satz kürzen oder streichen?

Was auch immer es ist – die Arbeit an deinen alten Blogbeiträgen lohnt sich. Nicht nur aus SEO-Sicht, sondern auch für deinen Leser! Denn der stößt dadurch auch in deinen älteren Texten immer auf frisches Wissen.

Also, nutze die Sommerflaute und durchstöbere deinen Blog nach alten Artikeln. Mache dir eine Liste von vielleicht 3 – 4 Beiträgen, die du im Sommer überarbeiten möchtest. 

5. Ranking deiner Blogbeiträge prüfen

Zu welchen Keywords ranken deine Blogbeiträge? Werden sie überhaupt schon in Google gelistet?

Das kannst du ganz einfach überprüfen. Im Internet gibt es viele kostenfreie Ranking-Tools. Ich selber benutze für einen ersten Eindruck gerne den Google Ranking Check von Moritz Bauer (unbezahlte Werbung ;-)).

Nutze die Sommerflaute, um dir zu überlegen, welche Keywords dir besonders wichtig sind und zu welchen du unbedingt weit vorne gelistet werden willst.

Wenn du zum Beispiel einen Onlinekurs zum Thema Fotografieren anbietest, dann wären für dich wahrscheinlich Keywords wie „Fotografieren lernen“ oder „Fotografieren für Anfänger“ wichtig.

Aktualisiere dann deine entsprechenden Blogbeiträge. Vielleicht hast du das Keyword noch nicht in allen Überschriften platziert? Oder dein Beitrag ist noch nicht umfassend genug?

Eine Überarbeitung eines Blogbeitrages macht sich meist schon nach einigen Tagen bemerkbar. Wenn du es richtig gemacht hast, klettert dein Beitrag anschließend im Google-Ranking einige Plätze nach oben.

Durch mehrmaliges Überarbeiten habe ich es zum Beispiel geschafft, alle diese Beiträge von mir auf Seite 1 oder sogar Platz 1 bei Google zu platzieren:

Fazit

Also du siehst, auch eine Sommerflaute kann effektiv genutzt werden. Wenn sowieso alle anderen im Urlaub sind oder am Baggersee in der Sonne schmoren, dann kannst du die Zeit nutzen, um deinen Blog weiter auf Vordermann zu bringen.

Mit meinen 5 Tipps wirst du auf jeden Fall schon wesentliche Verbesserungen erzielen und deinen Blog aus Leser- und aus SEO-Sicht verbessern können.

Und jetzt noch ein kleiner Tipp zum Abschluss: du solltest deinen Blog natürlich nicht nur in der Sommerflaute liebevoll pflegen und hegen. Sondern das am besten in regelmäßigen Abständen tun ;-) 

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